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Holzverpackungen wärmen die Herzen von Benachteiligten

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21.01.2019. Wohin mit Industrieverpackungen aus Holz? Diese Frage beantworten die Mitarbeiter bei Rittal in Burbach so: Sie nehmen das Altholz gegen eine Spende mit nach Hause und heizen damit meistens ihr Heim. Das freut nicht nur die Familie, sondern auch die 28 Bewohner im Kinderzuhause Burbach: Die gemeinnützige Einrichtung erhielt von Rittal kürzlich erneut eine Zuwendung über 2.000 Euro.

Dass Holz kein Abfall ist, wissen die Mitarbeiter bei Rittal in Burbach schon lange. Seit Jahren sorgt der Betriebsrat des Werks dafür, dass Altholz aus Umverpackungen und Paletten nicht auf die Mülldeponie wandert: Gegen eine Spende für wohltätige Zwecke nehmen die Mitarbeiter des führenden Systemanbieters für Schaltschranktechnik und It-Infrastrukturlösungen das Holz gerne mit nach Hause. Die einen bauen sich daraus einen Carport, die anderen ein Hochbeet, berichtet Johannes Rüffert, Vorsitzender der Mitarbeitervertretung. „Das meiste Holz wird indes in den heimischen Kachelöfen verfeuert.“ So verwandelt sich Abfall in wohlige Temperaturen und wärmt im Winter die Füsse.

Die Seele berühren

Auch in den vergangenen Monaten haben die Burbacher Rittal Mitarbeiter wieder fleissig Holz gegen Spendengeld getauscht. Kurz vor der Jahreswende konnten sie dadurch weitere 2.000 Euro der gemeinnützigen Einrich-tung Kinderzuhause Burbach mit 28 Bewohnern überge-ben. Im Haus Burgweg 14 schafft das übriggebliebene Holz von Rittal nun Wärme von innen, berichtet Falk Heinrichs. Er steht dem Förderverein seit Juni 2018 als 1. Vorsitzender vor: „Wir verwenden das Geld für unsere Musiktherapie. Mit ihr erreichen wir die Gefühle einiger unserer schwerstbehinderten Kinder und Jugendlichen, an die wir weder mit Sprache noch mit Berührungen herankommen und die sich auch auf keine andere Weise ausdrücken können.“ So ebnet die Holzspende über die Musik den Weg zur Seele der beeinträchtigten Bewohner. Umso dankbarer zeigte sich Heinrichs für die Unterstüt-zung durch Rittal.

Hilfe zur Selbsthilfe

Das Altholz von Rittal ermöglicht zudem „Hilfe zur Selbsthilfe“ für die Heranwachsenden: In kleinen Wohnungen im Burgweg lernen seelisch verletzte Jugendliche, auf eigenen Beinen zu stehen. Ein Teil der Spende wird für anstehende Umbauarbeiten verwendet. „Wir freuen uns sehr, dass wir dazu beitragen können, damit junge Menschen ihren Weg ins Leben finden“, unterstrich Nadine Heinrich, Assistentin der Werkleitung bei Rittal, anlässlich der Scheckübergabe. „Damit schafft Holz sogar nach seiner Verwendung noch neues Leben, Hoffnung und Zukunft!“

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