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Wasserwerk Vitens: Digitalisierung in der Trinkwasserversorgung

In den kommenden Jahren will Vitens das Wasserleitungsnetzwerk weiter digitalisieren und es werden immer mehr Outdoor-Gehäuse durch die neuen Rittal Outdoor-Gehäuse ersetzt, die geeignet sind, die empfindlichen Komponenten optimal zu schützen.

Das niederländische Wasserleitungssystem ist eine der größten infrastrukturellen Errungenschaften der letzten hundert Jahre. Und das unterirdische Wassernetzwerk entwickelt sich weiter, unter anderem um die Folgen des Klimawandels aufzufangen. Das gilt auch für das Wasserleitungssystem des Wasserwerks Vitens. In den Provinzen Utrecht, Gelderland, Overijssel, Friesland und Flevoland nehmen täglich 5.5 Millionen Menschen die Dienste von Vitens in Anspruch. Das größte Wasserwerk der Niederlande „digitalisiert“ das Netzwerk, um die Trinkwasserversorgung noch zuverlässiger zu machen. Die Komponenten für das Sammeln der nötigen Messdaten bringt Vitens in widerstandsfähigen Rittal Outdoor-Gehäuse unter.

„Die Gehäuse sind unzerstörbar. Wir benutzen noch immer Rittal Outdoor-Gehäuse, die vor 15 Jahren aufgestellt wurden, denn wir mussten sie nie ersetzen. Sie sind wartungsfreundlich, korrosionsbeständig und verfügen über gute Dichtungen. Fazit: Wir brauchen uns nicht darum zu kümmern.“ Tom Sijmonsma, Spezialist Elektrotechnik, Wasserwerk Vitens

Monitoring und geringer Energieverbrauch

Das Wasserwerk Vitens versieht einen Teil des 49.000 Kilometer langen Trinkwassernetzwerks mit Sensoren, die in Echtzeit registrieren, was im Leitungsnetz geschieht. Elektronische Komponenten schicken die Messdaten, die Outdoor-Gehäusen gesammelt werden, an ein System. Dieses kann über Webapplikationen benutzt werden kann. Auch die Wasserdruckpotentiale in den verschiedenen Netzwerkbereichen werden mit diesem System genau dokumentiert. Dadurch kann Vitens einen Servicetechniker schicken, bevor ein Kunde Probleme mit der Trinkwasserversorgung feststellt. Vitens ist von den künftigen Synergieeffekten des Systems überzeugt: geringerer Energieverbrauch sowie eine noch bessere Überwachung der Wasserqualität. Beim Monitoring der Wasserstände und von Druckpotentialen sind elektronische Komponenten unentbehrlich. Für das optimale Funktionieren des Leitungsnetzes bringt Vitens diese Komponenten schon seit Jahrzehnten in Aluminium-Outdoor-Gehäusen von Rittal unter.

Hermetisch abgeschlossen, niedriges Gewicht

Je nach Funktionsanforderung, verwendet Vitens entweder doppelwandige oder einwandige Outdoor-Gehäuse. Die in dem Gehäuse verbauten Komponenten sind entscheidend. Überall, wo viele Kabel effizient verteilt werden müssen, kann man den einwandigen Rittal CS New Basic verwenden. Diese Gehäuse enthalten hauptsächlich passive Systemkomponenten, die geringe Anforderungen an die Klimatisierung stellen. Das belüftete Dach sorgt für geringe Temperaturschwankungen und beugt der Kondenswasserbildung vor. Dank dem hochwertigen Korrosionsschutz, der hohen Schutzklasse bis IP 55 und der Vielseitigkeit ist Rittal CS New Basic ein ideales Gehäuse für alle Anwendungen mit geringer Verlustleistung.

Funktionale Anforderungen

Die CS New Basic Gehäuse verfügen über einen soliden Dreipunktverschluss und eine Polyurethanschaumdichtung. Da die Abdichtungen nahtlos sind, werden die Outdoor-Gehäuse hermetisch abgeschlossen – auch an der Unterseite, wo die Kabel eingeführt werden. Für Vitens ist es wichtig, dass es sich um hochwertige Flanschplatten handelt, denn um die Kabeleinführung herum ist das Risiko groß, dass Insekten eindringen. Das muss in jedem Fall verhindert werden, denn es könnten sonst Störungen verursacht werden. Die Lebensdauer der Rittal Gehäuse wirkt sich positiv auf die Wartungskosten aus. Die Gehäuse sind auf Abruf verfügbar und durch das niedrige Gewicht leicht transportierbar. In den kommenden Jahren will Vitens das Wasserleitungsnetzwerk weiter digitalisieren und es werden immer mehr Outdoor-Gehäuse durch die neuen Rittal Outdoor-Gehäuse ersetzt, die geeignet sind, die empfindlichen Komponenten optimal zu schützen. Dies ermöglicht eine zusätzliche Erweiterung des Monitoring-Systems. Das Ergebnis ist ein intelligentes Netzwerk, das mit Hilfe tausender Sensoren optimiert wird.