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RWE: Im Netz mit doppelter Wand

Jahrzehntelang leisteten die Freiluft-Versorgungsschränke in den 380-, 220-, und 110-kV-Stationen des Transport- und Verteilnetzes der RWE ihren Dienst. Aufwendungen für den Korrosionsschutz und Probleme mit dem Innenklima der einwandigen Stahlblechschränke machten eine neue Lösung notwendig.

"Das von Rittal und SSS vorgestellte Konzept erfüllte unsere Anforderungen und ging aus einer kaufmännischen und technischen Nutzwertanalyse als optimale Lösung hervor."
Dr. Ulrich Küchler, Leiter Technologie Primärtechnik, RWE Westfalen-Weser-Ems Netzservice GmbH

In die Zukunft investieren

Zu den Anforderungen an die neuen Schränke zählten beispielsweise verbesserte klimatische Bedingungen im Schrank, eine Korrosionsbeständigkeit von über 40 Jahren, Kompatibilität zu den vorhandenen Modulen sowie der Aufbau aus Serienbauteilen. Basierend hierauf stellten Rittal und der Essener Steuerungsbauer SSS Elektrotechnische Systeme eine Lösung vor. Mit der Freiluft-Schrankserie Toptec von Rittal und der seit Jahrzehnten bewährten RWE-Systematik einer intelligenten Modulbauweise entstand schließlich ein Konzept, das RWE seit Anfang 2010 verbindlich vorschreibt.

Nahe am Standard und trotzdem flexibel

Was in Zusammenarbeit von RWE, SSS und Rittal entstand, war ein schnell abrufbares Serienprodukt auf Basis von Toptec. Dies war dennoch in seiner technischen Spezifikation auf RWE zugeschnitten und höchst flexibel an die unterschiedlichen örtlichen Gegebenheiten anpassbar.

Die Kraft der zwei Wände

Das Edelstahlgrundgerüst des Schranks basiert auf der Systemplattform TS 8, Türen, Seitenelemente sowie Dach bestehen aus Aluminium, was bis zu 40 Prozent Gewicht spart. Der doppelwandige Aufbau sorgt für bessere Klimabedingungen im Schrank und beugt Kondenswasserbildung vor. Trotz aller Vorteile ist die neue Lösung kostenneutral gegenüber der einwandigen Ausführung.