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ERF: Mit Rittal auf Sendung

„Der Sender für ein ganzes Leben“ – unter diesem Slogan sendet ERF Medien e.V. Radio- und Fernsehprogramme aus dem hessischen Wetzlar. Als einer der ersten Privatsender Deutschlands verbreitet er bereits seit 1959 die christliche Botschaft: zunächst über Radio, dann zusätzlich über Fernsehen und Internet.

„Gepaart mit den technischen Komponenten, mit denen wir uns im Detail vertraut machen konnten, war dies für uns die ideale Lösung.“
Thomas Helsper, Betriebsleiter des ERF

Das Nachbarunternehmen Rittal aus dem 30 Kilometer entfernten Herborn hat sich die Modernisierung der IT-Infrastruktur zur Aufgabe gemacht – eine „Nachbarschaftshilfe“ der besonderen Art.

Lebensader Sendeleitung

Das Rechenzentrum war in die Jahre gekommen: Durch die direkte Freikühlung gab es im Rechnerraum Probleme mit Feuchtigkeit, die Verkabelung war nicht optimal, die Kühlung ineffizient. Wie in anderen Firmen steht beim ERF größtenteils der Betrieb still, wenn die IT-Infrastruktur nicht funktioniert. Die meisten Sendungen des ERF werden vorproduziert, das heißt aufgenommen, bearbeitet, geschnitten und zeitnah auf den eigenen Servern abgelegt. Das ermöglicht einen gewissen zeitlichen Spielraum, erhöht aber nochmals die Bedeutung der Server für den Sendeablauf.

Umbau im Rekordtempo

Die besondere Herausforderung stellte der Zeitrahmen dar, den der Umbau in Anspruch nehmen durfte: Er betrug nur drei Tage - 42 Arbeitsstunden. Die sechs alten IT-Racks im Rechenzentrum 1 wurden abgebaut, die Server und alle Speichersysteme entfernt, neu zu sortiert und voll funktionsfähig in die neuen RittalTS IT Racks eingebaut.

PSM – LCP – USV

Im Rechenzentrum 1 stehen nun fünf Rittal TS IT Racks, die mit dreiphasigen Power System Module Stromschienen (PSM) ausgestattet sind. Bei der Klimatisierung hat sich das Medienunternehmen für die Reihenkühlung mit Liquid Cooling Packages (LCP) entschieden. Die unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) war bereits vorhanden, konnte problemlos integriert werden und wird mit der eingebauten SNMP-Karte überwacht.