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Innovation mit Tradition: SeniorenClub der Friedhelm Loh Group besucht Werk Rittershausen

20.12.2019. Bei der Herbstveranstaltung des SeniorenClubs der Friedhelm Loh Group zeigte sich wieder hohe Verbundenheit mit dem ehemaligen Arbeitgeber: Über 170 frühere Mitarbeiter waren mit von der Partie. Sie tauschten nicht nur Erinnerungen aus. Mit regem Interesse verfolgen sie beim Besuch der Zukunftsfabrik Rittershausen und beim anschließenden Vortrag und Dialog mit Inhaber Prof. Friedhelm Loh, wie die Unternehmensgruppe die eigenen Prozesse und die ihrer Kunden fit für die digitale Zukunft macht.

Dass sich gute Beziehungen mit Arbeitskollegen und das Interesse am Fortschritt des Unternehmens bis in den Ruhestand fortsetzen, hat das jüngste Treffen des SeniorenClubs der Friedhelm Loh Group gezeigt. Über 170 frühere Mitarbeiter des Familienunternehmens waren der Einladung des Vorsitzenden Jürgen Graf gefolgt. Die Senioren besichtigten das hochmoderne Rittal Werk in Rittershausen, bevor es zum gemütlichen Abend in die örtliche Mehrzweckhalle ging.

Innovation vom ersten Serien-Schaltschrank zum KI-Edge-Rechenzentrum

In der Mehrzweckhalle begrüßte Prof. Loh die Gäste und erläuterte spannende Zukunftsperspektiven. „Familienunternehmen denken langfristig über Generationen hinweg“, sagte Prof. Loh. „Gerade deswegen müssen wir ständig am Ball bleiben und Innovationen vorantreiben – damit wir den Erfolg, an dem die anwesenden Senioren mitgewirkt haben, in die Zukunft tragen und für kommende Generationen ausbauen.“ Dabei gelte es, der aktuell überaus schwierigen Wirtschaftslage zu trotzen und wachsende Hindernisse im Welthandel zu überwinden – keine einfache Herausforderung. Der rasante digitale Fortschritt eröffne dafür völlig neue Möglichkeiten. Aber es gelte auch: „Wer stillsteht, wird heute rascher überholt als je zuvor.“

Die Fortentwicklung bei der Friedhelm Loh Group gehe inzwischen weit über die Produkte hinaus. „Gemeinsam haben sich Rittal und Eplan konsequent in Prozesse des Steuerungs- und Schaltanlagenbaus hineingedacht. Heute unterstützen wir unsere Kunden über ihre gesamte Wertschöpfungskette.“

Prof. Loh erläuterte den Senioren auch die jüngste Aktivität in einem ganz neuen Feld: Mit ONCITE haben Unternehmen der Friedhelm Loh Group in Kooperation mit Bosch Connected Industry das erste echtzeitfähige, datensouveräne und KI-basierte Edge-Rechenzentrum zur industriellen Verarbeitung von Produktionsdaten vorgestellt. „Damit erfüllen wir eine wichtige Voraussetzung zur zukünftigen Wertschöpfung mit Daten – für unsere Unternehmensgruppe und die gesamte deutsche Industrie.“

Der Austausch mit seinen früheren Mitarbeitern ist dem Familienunternehmer ein Herzensanliegen. Er fördert den SeniorenClub seit dessen Gründung im Jahr 2001.

Industrie 4.0 im Dietzhölztal

Werkleiter Norbert Peter erläuterte den Fortschritt in der Produktion in Rittershausen und Ewersbach. Für die Fertigung seines neuen Großschranksystems VX25 hat Rittal sein Werk in Rittershausen bei laufendem Betrieb zu einer hochmodernen Zukunftsfabrik für Schaltschränke umgebaut. Hightech-Fertigungsanlagen, die lernen, automatisiert planen und durch künstliche Intelligenz die Wartung optimieren – diese scheinbare „Zukunftsmusik“ ist in Rittershausen Realität. Auch im benachbarten Ewersbach ist alles bereit für die Zukunft des Unternehmens und der Region. In dem neuen Werk werden unter anderem IT-Container für modulare Rechenzentren sowie Schaltschranksysteme aus Edelstahl gefertigt. Mit der neuen Produktion kamen rund 140 Arbeitsplätze nach Ewersbach. Bei Norbert Peters Ausführungen wurde auch großer persönlicher Respekt deutlich: „Eigentlich bin ich bei Vorträgen nie aufgeregt, aber dieser Anlass ist etwas ganz Besonderes. Im Publikum sehe ich viele Menschen, von denen ich vor Jahrzenten als junger Rittaler viel gelernt habe.“

Auch im Ruhestand aktiv bleiben

Der SeniorenClub der Friedhelm Loh Group hat gut 600 Mitglieder. Jeweils im Frühjahr und Herbst kommen die ehemaligen Mitarbeiter zusammen, um Neuigkeiten und Erinnerungen auszutauschen. Über das aktive Berufsleben hinaus bleibt dadurch ihr Kontakt zur und die Identifikation mit der Unternehmensgruppe erhalten. Neben gemeinsamen Ausflügen und Betriebsbesichtigungen schätzen die Senioren vor allem die Besuche von ehemaligen Kollegen zum Geburtstag. Die Ehemaligen bringen sich zudem tatkräftig in sozialen Projekten ein, berichtet Heidi Bastian. Sie kümmert sich bei der Loh Academy – der unternehmenseigenen Weiterbildungseinrichtung der Friedhelm Loh Group – um die Arbeit des SeniorenClubs.