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Hochleistungsrechner effizient kühlen

Immer cool bleiben!

Unser Gehirn arbeitet am besten bei rund 25 Grad Außentemperatur. Wird es deutlich heißer, muss der Körper Energie zum Kühlen aufwenden. Wir werden müde und unaufmerksam, die Reaktionsfähigkeit lässt nach und das Sichtfeld verengt sich. Eine kalte Dusche kann da Wunder wirken.

Die richtige Kühlung ist auch ein wichtiger Baustein bei der Realisierung einer ausfallsicheren IT-Umgebung. Denn nur durch permanente Kühlung lassen sich Server, Speichersysteme und Netzwerkkomponenten dauerhaft betreiben. Damit wird die Klimatisierung zu einem entscheidenden Kostenfaktor beim Betrieb eines Rechenzentrums und hat einen wachsenden Anteil an den CO2-Emissionen. Die Global e-Sustainability Initiative (GeSI) prognostiziert, dass der CO2-Anteil der ITK von 1,3 Prozent im Jahr 2002 auf 2,3 Prozent im Jahr 2020 ansteigen wird. Das Konzept für eine günstige, umweltfreundliche und zukunftssichere IT-Klimatisierung sollte immer individuell ausgelegt und berechnet werden. Dabei werden zunächst Themen wie Verfügbarkeit, Einsatzzweck und Nutzungsgrad der IT ins Auge gefasst: Wie wichtig ist die Verfügbarkeit der IT für die operativen Geschäftsprozesse? Gibt es Peak-Zeiten, zu denen die IT besonders intensiv genutzt wird? Ist höchste Ausfallsicherheit notwendig?

Wer sich außerdem gegen steigende Energiepreise absichern möchte, sollte auf regenerative Energien und moderne Kühlkonzepte setzen. Bei der Freikühlung wird über die Umgebungsluft die Wärme entzogen, um die Nutzung von Kompressor basierten Kältemaschinen soweit wie möglich zu reduzieren. Das kann direkt geschehen oder indirekt, indem die Außenluft eine Wärmeträgerflüssigkeit wie Wasser kühlt. Das Wasser, das die Wärme bis zu 4.000-mal besser als Luft ableitet, ist dabei das Medium, mit dem die Kälte in das Rechenzentrum transportiert wird. Ein Beispiel hierfür ist das Lefdal Mine Datacenter, ein hochskalierbares und effizientes Cloud-Rechenzentrum in Norwegen. Die Entwickler setzen hier auf eine effiziente Kühlung über rund acht Grad kaltes Meerwasser aus dem anliegenden Fjord, das in einem Wärmetauscher das Wasser im Sekundärkreis des Rechenzentrums kühlt.

Rittal bietet passende Lösungen für die Kühlung mit Umgebungsluft sowie wasser- oder kältemittelbasierte Kühlgeräte. Für mehr Planungssicherheit sorgt eine Simulierung der Luftströme im Rechenzentrum mithilfe spezieller Software (Computational Fluid Dynamics, CFD). Kunden erhalten damit präzise Angaben zum thermodynamischen Verhalten und zur Wärmeverteilung auf Basis einer maßgeschneiderten 3D-Simulation.

Weitere Materialien zu diesem Thema:

Discover it. Rittal Liquid Cooling Packages Energieverteilung im Rechenzentrum

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Referenz

IT-Freecooling spart Strom

Wie man ein Rechenzentrum gelungen mit Energieeffizienz verbindet, zeigt das neue Rechenzentrum des Landmaschinenherstellers Pöttinger aus Grieskirchen. Mit einer Freecooling-Lösung von Rittal setzt das Unternehmen seinen Kurs Richtung Nachhaltigkeit auch in der IT weiter fort.

„Zusammen mit dem Gebäudemanagement arbeiten wird schon seit einigen Jahren daran, weniger Strom im Serverraum zu verbrauchen. Mit dem gegenständlichen Projekt haben wir da sicher einen richtungsweisenden Schritt gemacht.“

DI Gerhard Wagner, Abteilungsleiter IT bei Alois Pöttinger Maschinenfabrik GmbH.

Der oberösterreichische Familienbetrieb Alois Pöttinger Maschinenfabrik GmbH erzeugt seit mehr als 140 Jahren Geräte für Bodenbearbeitung, Aussaat, Heugeräte und Erntetechnik. 2013 hat das Unternehmen das Motto „Arbeitswelt 2015“ ausgerufen. Neben dem Ausbau der Fertigungskapazitäten wurde auch das Verwaltungsgebäude in Grieskirchen umgebaut und erweitert. Die Neugestaltung machte natürlich auch vor der IT-Abteilung nicht Halt.

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