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Schluss mit wildem Basteln: IET Verteilerbau GmbH spart Zeit mit 185 mm Sammelschienensystem

Herbert Hofer (li.) und Thomas Pölzlbauer von der IET Verteilerbau GmbH wählten das 185 mm Schienensystem, damit auch im laufenden Betrieb unter Spannung an einer Anlage gearbeitet werden kann.

Personenschutz und der Faktor Zeit stehen beim Bau von Niederspannungsschaltan-lagen im Vordergrund. Mit der Entwicklung eines 185-mm-Sammelschienensystems setzt Rittal daher neue Standards. Auf die konnte die IET Verteilerbau GmbH bei einem Bürokomplex in Niederösterreich zurückgreifen.

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„Es gibt genaue Grenzen und keine Grauzonen mehr“, so bringt Herbert Hofer die vor einem Jahr in Kraft getretene EN 61439 auf den Punkt. Der gelernte Elektriker und Schaltanlagenbauer arbeitet als Konsulent bei der IET Verteilerbau GmbH in Wiener Neustadt und ist für Technik und Planung von Niederspannungsanlagen zuständig. Die Änderungen befindet Hofer als sehr umfangreich. Schwierigkeiten machen diese Neuerungen seinem Unternehmen natürlich nicht. Die IET Verteilerbau GmbH blickt auf eine lange Erfahrung im Verteilerbau zurück. Gegründet im Jahr 1995, befasst sich das 100%-ige Tochterunternehmen der Elektro Schwarzmann Gruppe bereits seit zwei Jahrzehnten mit dem Bau von hochwertigen gebäudetechnischen Niederspannungsverteilsystemen, wie auch im Frühjahr 2015 für einen Bürokomplex in Brunn am Gebirge. Hier wurde eine neue Niederspannungshauptverteilung im Keller eingebaut.

Schnell montiert, sicher kontaktiert
Zum Einsatz kam das neue 185-mm-Sammelschienensystem von Rittal, das EN 61439-konform ist. Das System ist im montierten Zustand komplett berührungsgeschützt abgedeckt. Bei Bedarf lassen sich einzelne Komponenten auch unter Spannung nachrüsten, ohne dass der Berührungsschutz des Sammelschienensystems aufgehoben wird. Dazu hat Rittal eine völlig neue vollisolierte Kontaktierungstechnik entwickelt, die durch die bestehende Abdeckung hindurch den Kontakt zur Sammelschiene herstellt. Die Abdeckungen sind mit schmalen Schlitzen versehen, durch die mit entsprechenden Kontaktstücken die Kontaktierung erfolgt.

Anlagen kleiner und schneller bauen
Ursprünglich war die Anlage knapp sechs Meter lang und konnte dank des neuen Systems auf vier Felder mit einer Gesamtlänge von 4,40 m verkürzt werden. Auch Thomas Pölzlbauer, Leiter des IET-Verteilerbaus schätzt die Vorteile des Rittal-Baukastensystems: „Wir müssten die Kupferschienen sonst selber abschneiden, biegen und die Leisten mit lamellierten Kupferschienen verbinden. Man kann sagen, wenn die Vorbereitungen von Rittal getroffen sind, kann man gut 30 % an Zeit einsparen.“