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Elegante Messung: NGR steigert Energieeffizienz durch Einsatz von Smart Monitoring

Thomas Pichler, Technischer Direktor der Next Generation Recyclingmaschinen GmbH, rechnet mit weiteren Anlagen, die mit dem Smart Monitoring ausgestattet werden.

Das Thema Energieeffizienz beschäftigt die Next Generation Recyclingmaschinen GmbH auch im Zusammenhang mit Digitalisierung. Für die Erfassung zahlreicher Parameter verlässt sich das oberösterreichische Unternehmen auf das Smart Monitoring System von Rittal.

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Österreich liegt im EU-Spitzenfeld beim privaten Sammeln von Plastikverpackungen. Um das Recycling von Kunststoffen bei der Herstellung und Verarbeitung macht sich seit knapp 20 Jahren die NGR GmbH Gedanken. Hier entwickelt und produziert die „Next Generation Recyclingmaschinen“ Kunststoffrecyclingmaschinen für postindustrielle Anwendungen. Bei der Herstellung von Kunststoffprodukten fällt Abfall an. Dieses Material wird für die industrielle Produktion zurückgewonnen. Thomas Pichler, Technischer Direktor, erklärt den Vorgang: Das Material wird zerkleinert, eventuell von Beschichtungen gereinigt und in den Extruder geschickt. Zumeist wird aus diesem Kunststoff Granulat hergestellt, das man wieder in den Produktionsprozess zurückführt. Dieses Know-how ist weltweit sehr gefragt. Mit einer Exportquote von 98 % liegen die Hauptmärkte in Europa, Asien und Nordamerika.

Energiewerte smart erfassen
Neben Recycling beschäftigt sich NGR auch mit dem Thema Energieeffizienz. Maschinenbauer sind gefordert, energieeffiziente Anlagen zu bauen, denn rund 40 % der Anlagenkosten entstehen durch Energieverbrauch, so Pichler. Rittal unterstützt diese Herausforderung mit einer Vielzahl an Produkten zum Energiesparen, -messen und -überwachen. Seit 2015 bietet Rittal für den Einsatz in Niederspannungsverteilungen ein Smart Monitoring System für NH-Sicherungslasttrenner, das Energieflüsse erfasst und über 50 Messwerte visualisiert.

Ohne Messen geht nichts
Die NGR-Entwickler gingen im Zuge eines internen Digitalisierungs-Projektes auf die Suche nach verschiedenen Messgrößen und -orten. Dabei sind sie auf das Rittal Smart Monitoring System gestoßen. „Man kann es natürlich herkömmlich mit Strom- oder Spannungswandlern machen. Mit dem Smart Monitoring ist es sehr elegant gelöst und wir bekommen die Daten direkt in die SPS. Dadurch sind die ganzen Auswertungen einfach.“ Zuerst wurde das System in einer Vorführanlage für Polyestertechnik eingesetzt. Relativ rasch war man vom System überzeugt. Mittlerweile wird das Smart Monitoring schon bei mehreren Anlagen im Feld eingesetzt.

Und Pichler rechnet im Zusammenhang mit der rasch fortschreitenden Digitalisierung und Vernetzung mit einer Vielzahl weiterer Anlagen, in denen das Smart Monitoring System eingebaut wird.