17.03.2026

KI-Anwendungen erfordern Paradigmenwechsel in Rechenzentren

Siemens und Rittal schließen strategische Partnerschaft für die Rechenzentrums-Infrastruktur der Zukunft

  • Strategische Partnerschaft zur Entwicklung zukunftssicherer und hocheffizienter Stromverteilungslösungen
  • Zusammenarbeit adressiert zunächst die durch KI-Anwendungen bedingten, rapide steigenden Leistungsdichten in Rechenzentren und zielt auf eine standardisierte Infrastruktur im IEC-Markt ab
  • Zu den ersten Entwicklungen gehört eine „Sidecar“-Applikation der nächsten Generation, die eine schnelle, skalierbare und standardisierte Stromversorgung direkt im White Space eines Rechenzentrums ermöglicht
Prof. Dr. Friedhelm Loh, Inhaber und Vorstandsvorsitzender der Friedhelm Loh Group: „Mit Siemens verbindet uns eine langjährige Zusammenarbeit in zahlreichen Feldern. Wir sind stolz, die Kooperation auf die nächste Stufe zu heben. Beide Unternehmen treibt der Wille zur Innovation. Als Technologieführer sind wir in der Verantwortung, mit neuesten Technologien die Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden immer weiter zu stärken.“

Siemens und Rittal haben eine strategische Partnerschaft geschlossen, um gemeinsam zukunftssichere und nachhaltige Lösungen für eine effizientere Energieverteilung in Rechenzentren im IEC-Markt zu entwickeln. Die standardisierte Infrastruktur soll den Bau von Hochleistungs-Rechenzentren beschleunigen, die Time-to-Compute minimieren und den rasant steigenden Leistungsdichten für KI-Anwendungen gerecht werden.

In KI-Rechenzentren sind Leistungen von 100 kW und mehr pro Rack längst an der Tagesordnung. Bis 2030 könnte sich die Leistungsdichte auf mehr als 1 MW erhöhen. Dies erfordert innovative Architekturen für Energieverteilung, Kühlung und Wärmerückgewinnung. Siemens Smart Infrastructure, ein international führender Technologiepartner für effiziente und sichere Energieverteilung, kooperiert dazu mit der Friedhelm Loh Group und ihrem größten Unternehmen Rittal, einem weltweit tätigen Anbieter von Racks und standardisierter Infrastruktur, einschließlich Stromversorgung und Kühlung für führende Hyperscaler.

„Mit Siemens verbindet uns eine langjährige Zusammenarbeit in zahlreichen Feldern. Wir sind stolz, die Kooperation auf die nächste Stufe zu heben“, sagte Prof. Dr. Friedhelm Loh, Inhaber und Vorstandsvorsitzender der Friedhelm Loh Group. „Beide Unternehmen treibt der Wille zur Innovation. Als Technologieführer sind wir in der Verantwortung, mit neuesten Technologien die Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden immer weiter zu stärken.“ 

Andreas Matthé, CEO Electrical Products bei Siemens Smart Infrastructure: „Um das rasante KI-Wachstum zu ermöglichen, benötigen wir zügig intelligente, zuverlässige und skalierbare Stromversorgungslösungen für Rechenzentren. In Kombination mit unseren innovativen elektrischen Produkten und Lösungen ist Rittal ein idealer Partner, wenn es um Tempo und Standardisierung bei Infrastruktur geht.“

Eine der ersten gemeinsamen Lösungen wird eine „Sidecar“-Applikation, die direkt im White Space eines Rechenzentrums untergebracht ist, in dem sich die Server-Schränke und Datenspeicher befinden. Durch die Bündelung der Leistungselektronik in einem eigenen Power-Rack, der die Serverschränke versorgt, stellt diese Art der Stromversorgung einen Durchbruch für zukünftige KI-Anwendungen dar. Damit werden Recheneinheiten schnell, einfach, standardisiert und skalierbar mit Strom versorgt. OCP-Standards und die modulare Lösung mit erprobter Technologie von Rittal und Siemens gewährleisten schnellen Einsatz, hohe Verfügbarkeit, verlässlichen Betrieb und maximierte Token pro Watt. Das sind die Voraussetzungen, um diese relevanten Technologien schnell in die Breite der Digitalwirtschaft zu bringen.

„Um das rasante KI-Wachstum zu ermöglichen, benötigen wir zügig intelligente, zuverlässige und skalierbare Stromversorgungslösungen für Rechenzentren. In Kombination mit unseren innovativen elektrischen Produkten und Lösungen ist Rittal ein idealer Partner, wenn es um Tempo und Standardisierung bei Infrastruktur geht“, sagte Andreas Matthé, CEO Electrical Products bei Siemens Smart Infrastructure.

Weitere Projekte von Siemens und Rittal betreffen unter anderem die Entwicklung einer standardisierten Niederspannungsverteilung für modulare und containerisierte Rechenzentren sowie optimierte Lösungen für die Betriebs- und Personensicherheit. Erste Kundenprojekte sind bereits in Umsetzung. 
Ermöglicht werden diese Rechenzentrumsanwendungen durch die aufeinander abgestimmten Komponenten von Siemens und die Stromverteilungs-Plattformen RiLineX und Ri4Power von Rittal Energy & Power Solutions. 

Die Zusammenarbeit zwischen Siemens und Rittal soll sich in Zukunft darüber hinaus auf weitere Branchen und Applikationen erstrecken.

Neue Anwendungen durch aufeinander abgestimmte Komponenten von Siemens und Stromverteilungs-Plattformen wie RiLineX von Rittal Energy & Power Solutions