22.03.2024

Baumpflanzaktion der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Friedhelm Loh Group

Zukunftswald der Friedhelm Loh Group: Gemeinsam Bäume versetzt

Knapp 60 freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Friedhelm Loh Group haben auf einer Fläche in Ewersbach gemeinsam mehr als 800 Bäume für eine bessere Zukunft gepflanzt – bei Wind und Wetter. Das Waldstück im Dietzhölztal musste in der Vergangenheit aufgrund von Hitze und Borkenkäferbefall komplett gerodet werden. Der „Zukunftswald“ ist ein Langzeitprojekt und soll der Atmosphäre jedes Jahr ca. 15 Tonnen CO2 entziehen, jährlich über 10 Tonnen Sauerstoff freisetzen und durch seine Fähigkeit des Wasserspeicherns nicht nur zur Grundwasserneubildung beitragen, sondern auch vor Hochwasser schützen.

„Gemeinsam Zukunft pflanzen“: Seit 2022 hat die Rittal Foundation mit „Umwelt“ einen vierten Förderschwerpunkt, um den Einsatz in diesem Bereich noch stärker in den Fokus zu rücken. Themen wie biologische Vielfalt und Natur sollen über alle Generationen verankert und aktiv gelebt werden. Hier im Bild: Geschäftsführer Rainer Reissner und Forstamtsleiter Jochen Arnold.

Es bleibt ein bedrückendes Gefühl, wenn man an den zahlreichen, öden Landschaften in und um die Region vorbeifährt, an deren Stelle noch vor nicht allzu langer Zeit kräftige, grüne Fichten verwurzelt waren. Fährt man zum Beispiel, wie Rittal Foundation Geschäftsführer Rainer Reissner, von Dillenburg kommend über Ewersbach nach Rittershausen, dann „rückt sie einem buchstäblich näher“ – eine baumlose Landschaft, die von Hitze und Borkenkäfer-Befall trostlos zurückgelassen wurde. „Dieses Erlebnis“, erzählt Rainer Reissner den circa 60 freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Friedhelm Loh Group, die sich am vergangenen Samstagmorgen am Treffpunkt in der kleinen Skihütte in Ewersbach eingefunden haben, sei Auslöser für die gemeinsame Baumpflanzaktion mit HessenForst gewesen. „Und ich freue mich sehr, dass wir hier heute zusammen anpacken und dem Waldsterben in der Region entgegenwirken können.“

Zusammen gegen das Waldsterben: Trotz der schweren Arbeit im steinigen Waldboden hatten alle viel Spaß miteinander.

Ein Generationenprojekt für die Wälder

Anpacken. Machen. Und zwar schnell – das war das Motto dieses Tages, der mit Setzlingen begann und mit Gulaschsuppe und Kaffee nach getaner Arbeit endete. Das Ergebnis: Über 800 Bäume wurden an einem einzigen Vormittag gepflanzt. Ob Studierende oder Mitglieder aus dem Rittal Seniorenclub – „diese Veranstaltung“, erzählt Rainer Reissner in der Rückschau, „war im wahrsten Sinne des Wortes ein Generationenprojekt.“

Denn der knapp 10.000 Quadratmeter großer Zukunftswald, bestehend aus den an Trockenheit und Wärme gut angepassten Baumarten Roteiche, Esskastanie und Spitzahorn, ist ein Langzeitprojekt. „Und sicherlich nicht das letzte seiner Art“, so Reissner.

Rund 800 Setzlinge wurden am vergangenen Samstag während der Baumpflanzaktion in die Erde gesetzt.

„Wir planen Pflegetage, um sicher zu stellen, dass der Wald sich gut entwickeln kann.“ Dabei könne man gleich sehen, wie Zukunft wächst: Im Durchschnitt der nächsten Jahre, so lässt es sich ab jetzt auf einem aus Lerchenholz angefertigten „Schaltschrank“ lesen, wird der Zukunftswald der Atmosphäre jedes Jahr ca. 15 Tonnen CO2 entziehen, jährlich über 10 Tonnen Sauerstoff freisetzen und durch seine Fähigkeit des Wasserspeicherns nicht nur zur Grundwasserneubildung beitragen, sondern auch vor Hochwasser schützen.