Energieübertragung bezeichnet den Transport elektrischer Energie vom Erzeuger zum Verbraucher – über Hoch-, Mittel- und Niederspannungsnetze. Während früher zentrale Großkraftwerke Strom in eine Richtung lieferten, fließt Energie heute in modernen Netzen bidirektional: Photovoltaik-Anlagen, Windparks, Speichersysteme und Industriebetriebe speisen ein, andere Verbraucher nehmen ab. Das Ergebnis ist ein dynamisches, dezentrales Netz – auch Smart Grid genannt.
Die Anforderungen an die Übertragungsinfrastruktur steigen entsprechend. Höhere Leistungen, mehr Einspeisepunkte, neue Gleichstromtechnologien und volatilere Lastflüsse müssen sicher beherrscht werden. Gleichzeitig verlangt der Hochlauf der All Electric Society – die durchgängige Elektrifizierung von Mobilität, Industrie und Gebäuden – einen schnelleren Ausbau der Netze.
Auf jeder Spannungsebene werden für diesen Ausbau geprüfte und skalierbare Infrastruktur-Komponenten benötigt: Schaltschränke und Outdoor-Gehäuse, die Schalt-, Schutz- und Steuerungstechnik aufnehmen, normgerechte Niederspannungsschaltanlagen, Sammelschienensysteme, Energiespeicher-Schränke und eine zuverlässige Klimatisierung. Genau hier setzt Rittal an – ergänzt durch die Engineering-Plattform Eplan, die alle Projektphasen durchgängig digital abbildet.