Warenkorb

Hilfe für Menschen in Not: Mitarbeiter und Inhaber der Friedhelm Loh Group spenden 180.000 Euro

03.03.2017. Dass gerade die Weihnachtstage für viele Menschen in der Region, aber auch weltweit keine sorgenfreie Zeit ist, wissen die Mitarbeiter der Friedhelm Loh Group. Deshalb haben sie sich Ende des vergangenen Jahres wieder zusammengetan, um mit einer gemeinsamen Spende zu helfen. Verdoppelt von Dr. Friedhelm Loh, Inhaber und Vorstandsvorsitzender der Friedhelm Loh Group, konnte jetzt die stolze Summe von 180.000 Euro an Institutionen in der Region und international vergeben werden.

Menschen helfen und Mut machen: So lässt sich die Motivation hinter der alljährlichen Jahresspende der Friedhelm Loh Group auf den Punkt bringen. Jedes Jahr spenden die Mitarbeiter des Familienunternehmens zusammen für soziale Einrichtungen in der Region und an den Standorten. 180.000 Euro sind mit der Verdopplung der Spende durch Dr. Friedhelm Loh Ende 2016 zusammengekommen. Sie konnten jetzt an soziale Einrichtungen in Mittelhessen, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Sachsen vergeben werden. Eine weitere Spende erhält die Diakonie Katastrophenhilfe für die Aktion „Tschad – Flüchtlinge aus Nigeria“. Der Inhaber und Vorstandsvorsitzende der Friedhelm Loh Group ist stolz auf seine Mannschaft: „Es macht Mut, dass wir eine starke Gemeinschaft sind, die bereit ist zu verzichten, um Menschen in Not eine Chance zu geben“, so Dr. Friedhelm Loh: „Sie sind Vorbilder.“

Ein buntes Zuhause für Kinder mit Handikap

Ein Teil der Spende ging an das Kinderzuhause in Burbach, das sich seit über zehn Jahren um Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Handikap kümmert. Im Haus Burgweg wohnen sie zusammen, unterstützt von Betreuern und Therapeuten: „Lebensqualität, wie viele Menschen sie kennen und genießen, ist keine Selbstverständlichkeit“, weiß Friedhelm Jung, Vorsitzender des Fördervereins Kinderzuhause: „Unsere Bewohner sind auf Pflege, Hilfe und Begleitung ange-wiesen. Das heißt aber nicht, dass es im Haus Burgweg nicht fröhlich und bunt zugeht.“ Bester Beweis dafür ist die Vielzahl an Aktivitäten, die den Bewohnern immer wieder Mut machen und Lebensqualität zurückgeben. Musiktherapien und Ausdrucksmalen stehen ebenso auf dem Programm wie Logopädie, Ergo- und Reittherapien: „Die fröhlichen Augen der Bewohner nach einer Therapieeinheit werden durch Spenden möglich – und sind doch unbezahlbar“, so Friedhelm Jung.

Gemeinsam für ein tolerantes Zusammenleben

Die Evangelische Integrative Kindertagesstätte in Monheim am Rhein hat sich vor allem Inklusion und Mut zur Toleranz auf die Fahnen geschrieben. Kinder mit und ohne Handikap lernen und spielen hier gleichberechtigt und partnerschaftlich zusammen. Ob musikalisch-rhythmisch, sprachlich oder in täglichen Ritualen, der Aspekt der Gemeinschaft steht stets im Vordergrund. „Vertrauen, Wertschätzung, Zuwendung und Toleranz sind Grundwerte unserer christlichen Lebenshaltung. Sie prägen daher auch den Alltag mit unseren Kindern“, erzählt Jeannette Kliewer, Leiterin der Evangelisch Integrativen Kindertagesstätte Schellingstraße: „Im täglichen Miteinander sollen Kinder ein Gefühl für diese Werte entwickeln, sie gemeinsam leben und auch außerhalb der Tagesstätte vorleben.“

Gemeinsam für ein tolerantes Zusammenleben

International liegt das Augenmerk der Spende der Friedhelm Loh Group in diesem Jahr auf dem Tschad, der zu den ärmsten Regionen der Welt zählt und in den letzten 15 Jahren zudem mehr als 500.000 Flüchtlinge aus den Nachbarstaaten Nigeria, Sudan und Zentralafrikanische Republik aufgenommen hat. Kaum eine Woche vergeht, ohne dass die Terrorgruppe Boko Haram in diesen Staaten neue Gewalttaten verübt. Angriffe der Organisation haben bisher Tausende getötet, außerdem befinden sich Tausende Frauen und Kinder in der Gewalt von Boko Haram: „Immer wieder versuchen sich die Menschen über den Tschad-See in Sicherheit zu bringen“, weiß Kai M. Henning, Kontinentalverantwortlicher für Afrika der Diakonie Katastrophenhilfe, an die jetzt ein Teil der Spende der Friedhelm Loh Group vergeben wurde: „Aufgrund der schlechten Gesamtsituation des Landes ist die Lage der Flüchtlinge und intern Vertriebenen im Tschad besonders dramatisch und wird als vergessene Krise eingestuft.“ Die Diakonie Katastrophenhilfe ist seit Jahren vor Ort, obwohl die Lage auch für humanitäre Helfer zunehmend gefährlicher wird. Sie versorgt die Menschen mit Nahrungsmitteln, lebenswichtigen Gütern und Produktionsmitteln, damit diese ihre Existenzgrundlage wiederherstellen können. Auch Hilfe zur Selbsthilfe ist Teil des Programms. So werden immer wieder lokale technische Trainings durchgeführt, um die Betroffenen in der Entwicklung ihrer Einkommen schaffenden Aktivitäten zu begleiten und zu unterstützen.

Bereits seit der Unternehmensgründung vor 55 Jahren spenden die Mitarbeiter von Rittal – und heute der gesamten Friedhelm Loh Group – einmal im Jahr für den guten Zweck: „Wir haben eine Verantwortung für unser Umfeld, in dem wir leben und arbeiten“, so Dr. Friedhelm Loh: „Dazu gehört auch, den Mut zu haben, über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen und zu helfen, wo Hilfe am Nötigsten ist.“

(5.210 Zeichen)