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Alles, was man braucht, in einem Container: RiMatrix S bei der Weiling GmbH

„Aufgrund des modularen Konzepts konnten wir RiMatrix S gut in unsere Vor-Ort-Gegebenheiten einbinden.“ Dr. Peter Meyer, Geschäftsführer Weiling GmbH Teil des Konzepts: der Kühlcontainer auf dem Dach

Die Weiling GmbH wuchs vom kleinen Bioladen zum Naturkostgroßhändler. Der Schlüssel zum Erfolg ist neben Angebot und Logistik eine durchdachte IT. Weiling setzt dabei auf die modulare Rechenzentrumslösung RiMatrix S.

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Aktuell haben wir über 600 Käsesorten verschiedener Anbieter im Sortiment. Jede einzelne haben wir selbst ausgesucht – und auch unsere Lieferanten kennen wir persönlich“, betont Dr. Peter Meyer, Geschäftsführer der Weiling GmbH, und ist sichtlich stolz. Mehr als 11.000 Produkte umfasst das Sortiment. Von Obst und Gemüse über Molkereiprodukte, Fleisch und Kosmetik bis hin zu 300 unterschiedlichen Weinen – das Angebot lässt keinen Wunsch offen. Seit seiner Gründung im Jahr 1975 beweist der Biogroßhändler Weiling aus Coesfeld im Münsterland, dass man mit dem Handel von Bioprodukten äußerst erfolgreich sein kann. Hochwertige Produkte, straffe interne Prozesse und eine zuverlässige Logistik haben ihn zu einem Marktführer im stark expandierenden Biosektor gemacht. Der Schlüssel zum Erfolg liegt auch in einer gut durchdachten IT. Für den Großhändler, der weltweit mit mehr als 685 Lieferanten kooperiert und über 1.200 Kunden beliefert, ist eine stabile IT-Infrastruktur daher extrem wichtig. Michael van Dülmen, Leiter der IT des mittelständischen Familienunternehmens: „In unserem Tagesgeschäft müssen Performance und Verfügbarkeit zu jeder Zeit gewährleistet sein.“ Nicht zuletzt aus diesem Grund hat sich Weiling entschlossen, die in die Jahre gekommenen Serverräume durch eine modulare Rechenzentrumslösung von Rittal zu ersetzen.

Kundenwunsch: Ausfallsicherheit und Zukunftsfähigkeit
„Es war immer wieder zu Schwierigkeiten gekommen, weil unsere alte IT-Infrastruktur nach einer Softwareumrüstung endgültig an ihre Grenzen gestoßen war“, berichtet Peter Meyer rückblickend. Seine Anforderung an eine leistungsfähige IT: „Wir wollten in ein ausfallsicheres und zukunftsfähiges neues Rechenzentrum investieren.“ Die IT-Infrastruktur der beiden Unternehmensstandorte in Coesfeld und Lonsee wird zentral von Coesfeld aus gesteuert, ein Ausfall wäre für den Biogroßhandel eine Katastrophe. „Mit unserer Software ermitteln wir den Status aller Waren: Wann treffen sie am Standort ein? Wann wandern sie auf einen Lagerplatz, und wann werden sie an den Kunden weitergeleitet? Solche Informationen sind immens wichtig für uns, etwa um Vorbestellungen planen und die Kommissionierung bestmöglich umsetzen zu können“, begründet van Dülmen, warum die IT-Infrastruktur des Unternehmens ausfallsicher sein muss.

Wirtschaftlichkeit im Fokus
Der Umstieg auf das Rechenzentrum RiMatrix S bedeutet für Weiling den Umstieg auf einen vom TÜV geprüften höheren Sicherheitsstandard, Brand- und Einbruchsschutz, Redundanzen und Schutz vor Leckage sowie die unterbrechungsfreie Stromversorgung inklusive. Die modulare und standardisierte Rechenzentrumslösung von Rittal ist perfekt auf die Bedürfnisse von kleinen und mittelständischen Unternehmen abgestimmt. Michael Nicolai, Abteilungsleiter Technischer Projektvertrieb bei Rittal in Herborn, weiß aus Erfahrung: „Mittelständische Unternehmen brauchen flexible Rechenzentrumslösungen mit einem fest definierten Leistungspaket, definierten Lieferzeiten und Kosten.“ Der von Rittal gelieferte Container enthält alles, was ein Rechenzentrum braucht: Server- und Netzwerkrahmengestelle, Klimatisierung, unterbrechungsfreie Stromversorgung samt darauf abgestimmter Energieverteilung und das Monitoringsystem Computer Multi Control III (CMC III). Es erfasst über Sensoren wichtige Werte wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit und benachrichtigt die Administratoren umgehend, wenn die Werte in einen für den Server kritischen Bereich fallen.

Individualität trotz Standard
„Da wir das Betriebsgelände in Coesfeld künftig erweitern wollen, haben wir nach einer modularen Rechenzentrumslösung gesucht“, erklärt Weiling-Geschäftsführer Meyer. Weil ein kurzfristiger Umbau der 14.000 Quadratmeter großen Logistikfläche vermieden werden sollte, wünschten sich die Verantwortlichen einen Rechenzentrumsraum mit geringer Grundfläche. Dabei blieben die Anforderungen im Bereich des physikalischen Schutzes hoch: Das neue Rechenzentrum des Biogroßhändlers sollte idealerweise ein Hochsicherheitsraum mit stabiler Sicherheitstür und einem klassischen Schlüsselsystem sein. „Der Zutritt zum Rechenzentrumsbereich konnte auf einen kleinen, für Hardware und IT zuständigen Personenkreis beschränkt werden“, so IT-Experte Michael van Dülmen. Auch im Bereich der Kühlung konnte Rittal überzeugen: Die indirekte, freie Kühlung des Rechenzentrums ist perfekt an die lokalen Gegebenheiten der Weiling GmbH angepasst. „Weil es viele landwirtschaftliche Betriebe in unserer Umgebung gibt, ist die Luft sehr staubig“, berichtet Peter Meyer. Die Belastung der Kühlfilter sei bei einer freien Kühlung zu hoch, der notwendige Austausch auf Dauer zu aufwendig und teuer.

Selbst individuelle Anpassungen des RiMatrix S waren für Rittal kein Problem. Schon während der enorm kurzen Planungsphase passte das Unternehmen das modulare Rechenzentrum optimal an die Bedürfnisse der Weiling GmbH an. „Während man bei einem herkömmlichen Rechenzentrum von der Idee bis zur Inbetriebnahme ein bis zwei Jahre einkalkulieren muss, beträgt dieser Zeitraum beim Rechenzentrum RiMatrix S nur rund sechs Wochen“, sagt Michael Nicolai. Weil die Komponenten des Rechenzentrums standardisiert sind, entfällt für die Unternehmen viel Planungsaufwand. Trotz einiger individueller Anpassungen: Auch bei der Weiling GmbH war die Lieferzeit kurz. Wie effizient das neue Rechenzentrum ist, kann Geschäftsführer Dr. Peter Meyer nun auch Monat für Monat auf der Stromrechnung ablesen. Weil alle Komponenten des RiMatrix S auf Energieeffizienz getrimmt sind, erreicht das Rechenzentrum eine Power Usage Effectiveness von bis zu 1,15. Dass das neue Rechenzentrum durch den effizienten Einsatz von Energie die Umwelt schont, ist für den Händler von ökologisch korrekten Nahrungsmitteln ein besonders wichtiger Nebeneffekt.

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Clevere Klimatisierung – Kühlung vom Dach
Die indirekte, freie Kühlung des RiMatrix S Rechenzentrums ist perfekt an die lokalen Gegebenheiten der Weiling GmbH am Standort Coesfeld angepasst (siehe Foto oben rechts). Der für die Kühlung des Rechenzentrums verantwortliche Kühlcontainer befindet sich auf dem Dach des Unternehmens. Im inte¬grierten Wärmetauscher kühlt die einströmende kalte Außenluft das warme Wasser. Das kalte Wasser kühlt dann die Serverzuluft im Rechenzentrum, während die warme Abluft über den erwärmten Wasserkreislauf erneut dem Kühlcontainer zugeführt wird.

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Die Weiling GmbH: Biopionier seit 1975
Als eines der ersten Unternehmen in Deutschland erschloss die Weiling GmbH 1975 den Handel mit biologischen Produkten. Was mit einem kleinen Bioladen begann, ist heute ein Vollsortimenter mit über 11.000 Produkten in hoher ökologischer Qualität. An den beiden Standorten in Coesfeld und Lonsee arbeitet das mittelständische Familienunternehmen mit rund 685 Lieferanten weltweit zusammen. 2013 erwirtschafteten die 520 Mitarbeiter des Biogroßhandels einen Jahresumsatz von rund 160 Millionen Euro.

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