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Energieeffizienz hat immer Saison: Rittal IT-Freecooling für Pöttinger Maschinenfabrik

DI Gerhard Wagner (re.) und Ing. Benedikt Hartl realisierten gemeinsam mit Rittal als Generalunternehmen das neue Rechenzentrum.

Wie man IT gelungen mit Energieeffizienz verbindet, zeigt das neue Rechenzentrum des Landmaschinenherstellers Pöttinger aus Grieskirchen. Mit einer Freecooling-Lösung von Rittal setzt das Unternehmen seinen Kurs Richtung Nachhaltigkeit fort.

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IT und Landwirtschaft sind nicht so weit voneinander entfernt, wie man meinen könnte. Vor allem wenn es um Nachhaltigkeit geht. Einer der das längst weiß, ist der oberösterreichische Familienbetrieb Alois Pöttinger Maschinenfabrik GmbH. Hier werden seit mehr als 140 Jahren Geräte für Bodenbearbeitung, Aussaat, Heugeräte und Erntetechnik erzeugt. Dabei spielen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit sowohl bei der Funktionsweise der Produkte aber auch im Unternehmen selbst eine wichtige Rolle. Im Rahmen des Mottos „Arbeitswelt 2015“ wurde neben dem Ausbau der Fertigungskapazitäten in Werken in Österreich, Deutschland und Tschechien, auch das Verwaltungsgebäudes und das zentrale Rechenzentrum in Grieskirchen umgebaut und erweitert. Bei der Planung und Durchführung wurde genau auf die ökologische Verträglichkeit geachtet.

Rechenzentrum 2015
Da das Wissen über den Rechenzentrumsbau nicht besonders groß war, landete man auf der Suche nach einem Generalunternehmer mit viel Eigenleistung bei Rittal. Überzeugen konnte Rittal die IT-Verantwortlichen mit dem Thema Freecooling – in unseren Breiten sicher die effizienteste Variante zur Kühlung. Ein Chiller im Freien aufgestellt, nützt die Umgebungstemperatur zur Kühlung des Kühlmediums. Bei einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von rund 9°C funktioniert das gut die Hälfte des Jahres ohne zusätzlichen Energiebedarf.

Im laufenden Betrieb umgebaut
Das neue Rechenzentrum konnte in nur acht Monaten und im laufenden Betrieb realisiert werden. Auf 40 m2 stehen seit März 2015 sieben Serverschränke, fünf Liquid Cooling Packages, eine drei-phasige USV sowie ein Batterieschrank von Rittal. Die Überwachung übernimmt das Rittal CMC. Sensoren messen wichtige Parameter wie Leckage, Temperatur, Feuchtigkeit sowie die Außentemperatur.

Maximale Ausfallsicherheit erreicht man durch redundante Systeme, auch bei der Stromversorgung. Die wird durch eine Energieumschaltung und zusätzliche Stromzuleitungen sicher gestellt.

Green-IT hilft sparen
Das neue Rechenzentrum ist sicher einen richtungsweisender Schritt Richtung Energieeffizienz. Mit einer Energieeinsparung von rund € 20.000 im Jahr leistet es auch einen wirtschaftlichen Beitrag. Und die erste technische Bewährungsprobe hat die Cooling-Lösung im Jahrhundertsommer 2015 bravourös bestanden.

Video: So entstand das neue Rechenzentrum von Pöttinger