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BT-Anlagenbau GmbH: 300 Einzelkomponenten in nur 11 Wochen nach Asien geliefert

Ing. Gerald Kreiner, Geschäftsführer der BT-Anlagenbau, hofft auf weitere Asien-Geschäfte - auf Wunsch auch in eigens definiertem Blauton.

Zusammen mit Rittal ist dem steirischen Automatisierer BT-Anlagenbau ein logistisches Meisterstück gelungen. Für ein Stahlwerk in Südkorea konnten rund 300 Einzelkomponenten in einem speziellen Blauton in nur elf Wochen fertiggestellt und verschifft werden.

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Neben Oberösterreich hat sich die Steiermark längst als Industriestandort etabliert. Mit einem Wirtschaftswachstum von 1,1 % im Jahr 2013 liegt sie immerhin an dritter Stelle im Bundesländervergleich. Für exportorientierte Firmen werden die Zeiten dennoch „herausfordernd“, denn die diversen internationalen Konfliktherde zeigen bereits erste Auswirkungen. Die Anstrengungen für die Projektfindung müssen dadurch erhöht werden. Das gilt auch für die BT-Anlagenbau GmbH aus Gleisdorf, die mit einem Exportanteil von rund 80% hauptsächlich auf dem internationalen Markt agiert. Dieses Frühjahr konnte ein besonders spannendes Projekt für ein koreanisches Stahlwerk abgeschlossen werden. Mit im Boot: Schaltschränke von Rittal.

Das Kerngeschäft der BT-Anlagenbau liegt in der Lagertechnik und Intralogistik. Darüber hinaus zählt das steirische Unternehmen zu den gefragten Lösungsanbietern in der Automatisierungstechnik mit den Schwerpunkten Bildverarbeitung, Prozessleittechnik und der Produktion von hochqualitativen Schaltschränken. Das Unternehmen agiert branchenunabhängig und das hat, da ist sich Ing. Gerald Kreiner, Geschäftsführer des Unternehmens sicher, geholfen auch in wirtschaftlich schwierigen Jahren erfolgreich zu bleiben.

Präzise Arbeit
Ganz nach dem koreanischen Sprichwort „Der Anfang ist die Hälfte des Weges“ hat sich die BT-Anlagenbau heuer zusammen mit Rittal auf ein logistisches Abenteuer mit Ostasien eingelassen. Neben einem besonders hohen Qualitätsstandard, hat sich der Kunde einen eigens definierten Blauton für die Schaltschränke gewünscht. Und den Experten aus der Steiermark blieben nur elf Wochen Zeit ab Auftragseingang bis zur Beladung der Schiffscontainer. Rund 300 Einzelkomponenten bestehend aus Standverteilern, IT-Netzwerkverteilern, Netzwerkgehäusen, Bedienpulten und Klemmboxen von Rittal mussten vorbereitet werden. „Die Zeit, die Rittal für die Lieferung der Gehäuse hatte, war mit fünf Wochen natürlich auch sehr kurz und sportlich bemessen“, lobt der Geschäftsführer seinen Partner.

Schneller, besser, überall
Die weltweite Verfügbarkeit und den internationalen Service von Rittal empfindet Kreiner als ein Plus für die Zusammenarbeit und als einen zusätzlichen Wettbewerbsvorteil. So ist Rittal auch schon seit 1996 auf dem koreanischen Markt tätig. Diesen Oktober wird das neue Verwaltungs- und Logistikgebäude nahe der südkoreanischen Hauptstadt Seoul fertiggestellt. „Wir zeigen mit dieser Investition, dass wir es mit unserem Lieferversprechen ‚schneller, besser, überall‘ auch global ernst meinen und werden die Lieferzeit und Verfügbarkeit für unser Kernsortiment weltweit auf einem Spitzenniveau vereinheitlichen“, sagt Dr. Guido Stannek, Geschäftsführer Einkauf und Logistik von Rittal Deutschland.

Zukunft Asien
An Projekte der Größenordnung Korea und deren Anforderungen ist die BT-Anlagenbau GmbH grundsätzlich gewöhnt. Auf Werbung aus Asien hofft Kreiner dennoch „Wir würden uns freuen, wenn unsere Schränke am koreanischen Markt auffallen“, zeigt sich Kreiner zuversichtlich. Diesem Wunsch kann man sich bei Rittal natürlich nur anschließen.