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Woodward Kempen GmbH: Rückenwind im Anlagenbau mit VX25

Holger Gehl, Product Line Manager, ist bei der Woodward Kempen GmbH zuständig für Windenergie-Projekte.

Die Windenergie-Branche steht unter enormem Druck. Um Kosten zu senken, müssen Anlagenbauer die Effizienz ihrer Wertschöpfungsketten permanent steigern. Starken Rückenwind liefert Rittal hier mit seinem neuen Schaltschranksystem VX25. Dieses wurde auf Basis intensiver Kundengespräche entwickelt und erfüllt die Anforderungen an eine erhöhte Produktivität im Steuerungs- und Schaltanlagenbau und an automatisierte Industrie 4.0-Wertschöpfungsketten.

Die Woodward Kempen GmbH, Hersteller von kundenspezifischen Frequenzumrichtern für Windenergieanlagen, arbeitete bereits mit den VX25 Prototypen. Im Geschäftsbereich Renewable Power Systems entwickelt der langjährige Rittal-Kunde kundenspezifische Frequenzumrichter zur Implementierung in Windenergieanlagen. Mit dem neuen Schaltschrank VX25 hat das Unternehmen bereits Teilumrichter für eine Gesamtleistung von 4,5 MW realisiert, die aus einer Kombination von drei Schaltschränken besteht und ein Gesamtgewicht von rund 2.000 kg auf die Waage bringt.

Teststellungen belegen hohe Stabilität
„Für unsere Anwendungen ist es sehr wichtig, dass das neue Rahmenprofil steifer und belastbarer ist“, sagt Holger Gehl, der als Product Line Manager bei der Woodward Kempen GmbH für Windenergie-Projekte zuständig ist. Die Anforderungen, die bei den Anwendungen in der Windenergietechnik an das Schranksystem gestellt werden, sind sehr hoch, zum Beispiel durch starke Vibrationen. Eric Hartmann, Principal System Engineer bei der Woodward Kempen GmbH, berichtet: „Am neuen Schrank haben wir die Vibrationsbeständigkeit überprüft und dabei sowohl Finite-Elemente-Analysen als auch Vibrationstests im Labor durchgeführt.“ Die Ergebnisse haben Eric Hartmann rundum überzeugt: „Der neue Schaltschrank ist auch ohne konstruktiven Zusatzaufwand stabiler als sein Vorgänger.“

Um das neue Rahmenprofil des VX25 fertigen zu können, hat Rittal in neue hochmoderne Fertigungsanlagen investiert. Das Ergebnis: Das Rahmenprofil des VX25, das über ein durchgängiges 25-mm-Maßraster verfügt, ist bei gleichem Gewicht deutlich stabiler als sein Vorgänger TS 8.

Freiheiten in der Entwicklung
Für die Anwendungen bei Woodward wird der mechanische Aufbau der Schaltschränke komplett in einem CAD-System geplant. Auch hier haben die Ingenieure von Woodward Kempen gute Erfahrungen machen können, wie Holger Gehl weiß: „In der Konstruktion ist uns positiv aufgefallen, dass wir mehr Freiheiten in der Entwicklung haben und wir weniger Teile benötigen, da das Rahmenprofil überall identisch ist.“ Und Eric Hartmann ergänzt: „Dass sämtliche Daten in 3D zur Verfügung stehen, ist für uns extrem wichtig, da unsere mechanische Konstruktion direkt mit diesen Daten weiterarbeiten kann.“

Zeitersparnis in der Montage
Die Vorteile des neu entwickelten Schaltschranksystems machen sich auch bei der Montage innerhalb der Produktion des Unternehmens bemerkbar. „Die Türen lassen sich deutlich schneller montieren, und auch der Umbau auf eine Türöffnung von 180° sowie der Wechsel des Türanschlags gehen viel schneller“, nennt Holger Gehl weitere Vorteile. „Alles, was uns in der Fertigung schneller macht, ist ein Vorteil.“

Rittal als Gewinner unter mehreren Systemen
Bei der Auswahl des passenden Schaltschranksystems haben viele Faktoren eine Rolle gespielt. „Wir haben intern auf Basis einer Bewertungsmatrix verschiedene Systeme miteinander verglichen, und haben uns dann ganz klar für Rittal entschieden“, begründet Eric Hartmann die Entscheidung für das neue Schaltschranksystem VX25.