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Nachwuchs knackt Nüsse

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11.12.2017. Drei Monate haben die Azubis des zweiten Lehrjahres in der Friedhelm Loh Group an ihren Projekten gefeilt. Jetzt wurden die besten Ergebnisse prämiert. Beim diesjährigen Sommer-Workshop im Kloster Gnadenthal haben sie sich dem Thema „Nur wer die Nuss knackt, weiß was drin ist“ gewidmet und in ihren Projekten umgesetzt. Die Präsentationen begeisterte nicht nur die Jury des Top-Managements, sondern auch Inhaber und Vor-standsvorsitzenden Prof. Dr. Friedhelm Loh.

Was ist in der Nuss? Wie kann ich sie knacken? Was hat dieses Bild mit uns Auszubildenden zu tun und was hat ein Unternehmen von einem sinnerfüllten Leben der Mitarbeiter? Diese und ähnliche Fragen stellten sich die Azubis der Friedhelm Loh Group beim diesjährigen Gnadenthal-Workshop im Sommer. Ihr Projektauftrag lautete „Nur wer die Nuss knackt, weiß was drin ist“. Ein Rückblick auf das Wochenende in der ökumenischen Kommunität machte sichtbar, wie unterschiedlich die Herangehensweisen der einzelnen Arbeitsgruppen zu dem Thema waren. Auch wenn sie echte Nüsse knackten, wurde den Nachwuchskräften und ihren Ausbildern schnell klar, dass dies nur sinnbildlich für die größeren und kleineren Herausforderungen im Berufs- und Privatleben stand. Wie sie das Thema interpretierten, präsentierten sie nun nach drei Monaten Vorbereitungszeit vor einer Jury von Topmanagern der Friedhelm Loh Group.

„Gehen Sie mutig ran, packen Sie an, nutzen Sie die Chance, die in jeder Nuss steckt!“, appellierte Inhaber und Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Friedhelm Loh an die jungen Menschen bei der anschließenden Prämierung. „Und knacken Sie nicht nur die eigenen Nüsse, sondern auch die von anderen. Sei es an der Werkbank oder beim Ausfüllen eines Formulars – es sind die kleinen Dinge, bei denen wir uns in der Unternehmensgemeinschaft gegenseitig helfen können. Das macht unser Leben interessant, wertvoll und lebenswert.“

„Zum Knacken entschlossen“ war das Siegerteam, das den Werdegang des imaginären Freundes Max eindrucksvoll präsentierte. Dieser hatte zwei Ziele im Leben, nämlich Manager werden und eine Familie gründen. Auf dem Weg dahin, gab es einige Nüsse zu knacken und Rückschläge einzustecken. Schwierigkeiten im Studium, Pech in der Liebe, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sowie die Unterstützung durch Freunde – das Wechsel-spiel von Ehrgeiz, Chancen und sozialem Umfeld hatte großen Einfluss auf sein Weiterkommen. Die Ziele nie aus den Augen zu verlieren, war dabei die Grundvoraussetzung. Das stellte die Arbeitsgruppe auch plastisch in einem Exponat, einer Treppe mit großer Nuss am oberen Ende, dar.

„Alle Präsentationen lagen nah bei einander“, versicherte Tina Pfeiffer-Busch, Ausbildungskoordinatorin der Friedhelm Loh Group. Doch am Ende aller Präsentation überzeugte die von „Max“ die Jury. Und die war mit Dr. Karl-Ulrich Köhler, Vorsitzender der Geschäftsführung Rittal, Andreas Huck, Finanzchef der Friedhelm Loh Group, LKH-Geschäftsführer Volker Hindermann und Personalchef Jörg Müller hochkarätig besetzt. Die Bedeutung der Nachwuchsförderung für die FLG wird durch die alljährlichen Gnadenthal-Workshops unterstrichen. Hier vernetzen sich junge Menschen aus den gewerblichen und kaufmännischen Bereichen und aus den verschiedenen Unternehmen und Standorten der Friedhelm Loh Group. „Sich solchen Aufgaben zu stellen und vor uns Managern zu präsentieren, stärkt die Kreativität und das Selbstbewusstsein unserer Auszubil-denden“, weiß Jörg Müller, Bereichsleiter Personal bei Loh Services. „In Gnadenthal und auch in anderen Trainings durch die firmeneigene Loh Academy nehmen sie viel Wertvolles für das Berufsleben mit.“

Die Sieger der Gnadenthal-Prämierung erwartet nun eine dreitägige Reise, bei der es unter anderem zu Porsche nach Leipzig geht. „Ist noch ein Platz frei?“ scherzte Prof. Dr. Loh gut gelaunt, als er jedem einzelnen zu seinem Sieg gratulierte. Mit dabei sind die Auszubildenden von Rittal Devin Böttge, Marie Hertweck, Lukas Kaiser, Marc Weitzel Rittal und Richard Petrow sowie René Kerber (Loh Services), Ayaanle Mohamed Osman (Stahlo) und Alexander Rau (LKH) zusammen mit Ausbilder Ulrich Hof aus der Ausbildungswerkstatt in Wissenbach.