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Mitarbeiter der Friedhelm Loh Group spenden 200.000 Euro für den guten Zweck

02.02.2018. Ein Herz für Menschen in Not – das haben die Mitarbeiter der Friedhelm Loh Group. Bei der traditionellen Jahresspende der Unternehmensgruppe sammelten die Mitarbeiter gemeinsam mit Inhaber Prof. Friedhelm Loh auch 2017 wieder stolze 200.000 Euro für den guten Zweck. Die Summe geht an soziale Einrichtungen an den Standorten der Unternehmensgruppe sowie an ein Projekt der Organisation Vision Hope im Jemen.

Verantwortung, Engagement und Toleranz – das sind Werte, die in der Friedhelm Loh Group groß geschrieben werden. Mitarbeiter und Führungskräfte beweisen das jedes Jahr mit der traditionellen Jahresspende. Sie verzichten, um Menschen in Not ein wenig Hoffnung zu schenken. Auch 2017 war das Ehrensache: Insgesamt kamen 200.000 Euro zusammen, die 13 sozialen Einrichtungen aus der Region rund um den Haigerer Sitz der Unternehmensgruppe und weltweit zugutekommen.

„Es macht Mut, dass wir eine Unternehmensgemeinschaft sind, die sich gesellschaftlicher Aufgaben verpflichtet weiß“, bedankte sich Prof. Loh bei seinen Mitarbeitern für ihr Engagement und Vorbild. Dies habe ihn motiviert, den Betrag an Mitarbeiterspenden von mehr als 93.000 Euro auf 200.000 Euro zu erhöhen. Jetzt wurde die Summe an gemeinnützige Organisationen in der Region rund um das mittelhessische Haiger und an anderen deutschen Standorten der Friedhelm Loh Group übergeben. Darüber hinaus wurde der Einsatz der Organisation Vision Hope International e.V. im Jemen bedacht.

Ein starker Partner für Menschen mit Handicap

Ein Teil der Jahresspende ging an das Diakonische Werk an der Dill. Die wohltätige Einrichtung leistet Hilfe und Beratung für Menschen, die aufgrund von Krankheit und Behinderung auf Unterstützung angewiesen sind. „Schwerpunkte unseres Einsatzes sind die Familien- und Sozialberatung, psychische Erkrankungen, Suchterkrankungen, Behinderungen sowie Flucht und Migration“ erklärt Karl Müßener, Leiter des Diakonischen Werks. Ohne freiwilliges Engagement könne die Diakonie die Arbeit in der gegenwärtigen Form nicht anbieten. „Wir sind sehr dankbar für die großzügige Spende. Die Friedhelm Loh Group unterstützt uns dabei, dass wir auch in Zukunft den Menschen zur Seite stehen können, die unsere Hilfe benötigen“, so Müßener.

Perspektive für Jugend und Familien

Auch nach Gera, ein Standort des Tochterunternehmens Stahlo, ging ein Teilbetrag. Empfänger ist die Einrichtung Jumpers e.V., die sich für Kinder, Jugendliche und Familien engagiert. An fünf Nachmittagen pro Woche bietet das Sozialzentrum ein abwechslungsreiches Freizeitangebot – Schulnachhilfe, Musik-, Tanz- und Theaterworkshops sowie sportliche Angebote. Darüber hinaus gehören die Beratung und Unterstützung von Familien zum Angebot. „Wir freuen uns, mit der Hilfe der Friedhelm Loh Group unser Angebot für Kinder, Jugendliche und Familien erweitern zu können“, erzählt Thorsten Riewesell, Vereinsvorsitzender von Jumpers. Teamwork, Verlässlichkeit und Wertschätzung stehen dabei an oberster Stelle.

Humanitäre Hilfe für Kinder

Die Republik Jemen gehört zu den ärmsten Ländern der Welt – dem Bürgerkrieg, Vertreibung und einer drohenden Hungerkatastrophe ausgeliefert, ist die Bevölkerung dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die Friedhelm Loh Group hat den Einsatz von Vision Hope International e.V. im Jemen bei der Jahresspende bedacht. Dort betreibt die Organisation Projekte für sauberes Wasser und gegen Mangelernährung. „Im Jemen habe ich seit 2002 mit Vision Hope sehr viele Projekte zur Armutsbekämpfung durchgeführt. Es bereitet mir große Freude und ich bin dankbar, dass unsere Arbeit in den letzten Jahren gewachsen ist“, berichtet Matthias Leibbrand, Gründer und Geschäftsführer von Vision Hope.

Das von der Unternehmensgruppe gesammelte Geld ging an ein Kinderheim in der Stadt Haddscha: Nachdem die staatlichen Strukturen zusammengebrochen sind, konnte das Kinderheim nicht weiter betrieben werden. Nun haben 80 Kinder wieder ein Zuhause. Er sei sehr dankbar für die Spende, so Leibbrand: „Die Dankbarkeit der Menschen vor Ort zu erleben und Hoffnung in ausweglose Situationen zu bringen, erfüllt auch uns Helfer mit Dankbarkeit und Hoffnung.“

Bereits seit der Gründung von Rittal 1961, dem größten Unternehmen der Friedhelm Loh Group, spenden Prof. Friedhelm Loh und seine Mitarbeiter jährlich für soziale Einrichtungen und wohltätige Projekte – mehr als 5 Millionen Euro wurden insgesamt bis heute gesammelt und gespendet. „Als größter Arbeitgeber der Region und Global Player haben wir eine Verantwortung für unser Umfeld, in dem wir leben. Dazu gehört, Mut zu haben und zu helfen, wo Hilfe am Nötigsten ist“, so Prof. Loh.

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