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SeniorenClub der Friedhelm Loh Group wirft einen Blick in die Zukunftsfabrik

07.12.2018. Bei der diesjährigen Herbstveranstaltung des SeniorenClubs der Friedhelm Loh Group zeigte sich erneut die Verbundenheit mit dem ehemaligen Arbeitgeber: Über 200 frühere Mitarbeiter waren dabei – so viele wie noch nie. Sie tauschten in adventlichem Ambiente Erinnerungen und Neuigkeiten aus. Auch ein Blick in die hochmoderne digital unterstützte Fertigung bei Rittal stand auf dem Programm.

Wie wichtig gute Arbeitskollegen sind und welche Rolle das Arbeitsleben auch noch im Ruhestand spielt, hat das jüngste Treffen des SeniorenClubs der Friedhelm Loh Group wieder gezeigt. 206 frühere Mitarbeiter der Unternehmensgruppe waren der Einladung des Vorsitzenden Jürgen Graf gefolgt, der sich damit über einen Rekord freute. Die älteren Herrschaften besichtigten zunächst das neue Rittal Werk in Haiger: Hier erfuhren sie von Werkleiter Oliver Poth, wie in Kürze die weltweit modernste Fertigung von Kompaktschaltschränken ablaufen soll.

Ehemalige sind mit dem Unternehmen verbunden

Anschließend waren die Ehemaligen zum gemeinsamen Essen im Rittal Restaurant auf dem Herborner Stützelberg geladen. Der intensive Austausch untereinander und mit Inhaber Prof. Dr. Friedhelm Loh zeigte die tiefe Verbundenheit mit dem früheren Arbeitgeber. In weihnachtlichem Ambiente genossen die Senioren sichtlich die gemeinsame Zeit. Manche Anekdote aus dem Arbeitsleben brachte die Teilnehmer zum Lachen, spannende Ereignisse aus der jüngsten Vergangenheit waren Themen des geselligen Abends.

Mit 91 Jahren ältester Teilnehmer

Johan Makosch ist einer von den Rentnern des Unternehmens, die seit vielen Jahren bei den Veranstaltungen des SeniorenClubs dabei sind. Diesmal stand der Ewersbacher besonders im Mittelpunkt: Makosch war mit 91 Jahren der älteste Teilnehmer des diesjährigen Treffens. 1978 hatte er bei Rittal in Rittershausen angefangen und war bis zum Beginn seines Ruhestands im Jahr 1989 im Stammwerk im Dietzhölztal beschäftigt. Seither ist der rüstige Rentner ein treues Mitglied des SeniorenClubs. „Ich war bei jeder Veranstaltung dabei“, erzählte er stolz – sehr zur Freude von Unternehmer Prof. Loh, der die Begeisterung des technisch interessierten Seniors würdigte. Der Austausch mit seinen früheren Mitarbeitern ist dem Familienunternehmer ein Herzensanliegen: Prof. Loh fördert den SeniorenClub seit dessen Gründung im Jahr 2001 intensiv und nachhaltig.

Das Internet prägt die Fertigung der Zukunft

Im Dialog mit den ehemaligen Mitarbeitern führte Prof. Loh den Senioren die Zukunft der industriellen Fertigung vor Augen. „Wir machen das, weil die Welt sich immer schneller weiterdreht“, sagte er. Vor allem das Internet und die Kommunikation der Maschinen untereinander machten den Unterschied zur Fertigung in vergangenen Jahrzehnten: „Die Prozesse werden schneller und zugleich sicherer als je zuvor“, ging er auf die Bedeutung der Digitalisierung in der Industrie ein. Dies sei „eine Riesenherausforderung“ für alle Bereiche in der Unternehmensgruppe. Das neue Werk in Haiger sieht er daher auch als eine „Lerninsel“: „Was wir dort lernen, werden wir in die anderen Werke übertragen.“

Neuigkeiten und Erinnerungen austauschen

Der SeniorenClub der Friedhelm Loh Group hat gut 600 Mitglieder. Jeweils im Frühjahr und Herbst kommen die ehemaligen Mitarbeiter zusammen, um Neuigkeiten und Erinnerungen auszutauschen. Über das aktive Berufsleben hinaus bleibt dadurch ihr Kontakt zur und die Identifikation mit der Unternehmensgruppe erhalten. Neben gemeinsamen Ausflügen und Betriebsbesichtigungen schätzen die Senioren vor allem die Besuche von ehemaligen Kollegen zum Geburtstag. Rüstige Rentner bringen sich zudem tatkräftig in sozialen Projekten ein, berichtet Heidi Bastian. Sie kümmert sich bei der Loh Academy – der unternehmenseigenen Weiterbildungseinrichtung der Friedhelm Loh Group – um die Arbeit des SeniorenClubs.