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Zukunft lieben und Vergangenheit schätzen: Prof. Dr. Friedhelm Loh ehrt Arbeitsjubilare und Jahrgangsbeste

03.01.2019. Seit 10, 25 und 40 Jahren dabei oder ganz frisch, aber top ausgebildet: Prof. Dr. Friedhelm Loh ehrte in einer Feierstunde auf dem Herborner Stützelberg über 160 Arbeitsjubilare und die Jahrgangsbesten der Friedhelm Loh Group.

Sich die Vergangenheit vor Augen zu führen, sie einzuordnen und die großen Leistungen zu würdigen – das gehört zu einer Jubilarfeier dazu. Und so erinnerte sich Prof. Dr. Friedhelm Loh am 10. Dezember 2018 gemeinsam mit über 160 Arbeitsjubilaren an die Meilensteine der Jahre 1978, 1983 und 2008. Der Umzug der Kleingehäuseproduktion von Rittershausen nach Herborn vor 40 Jahren sei damals nicht einfach gewesen. Das könne man durchaus mit der heutigen Situation rund um das neue Werk in Haiger vergleichen. Am Ende hat sich die Entscheidung für das Unternehmen als richtig erwiesen. "Ohne den Standort Herborn kann man sich Rittal nicht vorstellen", bekräftigte der Unternehmer seine damalige Entschlossenheit.

Viele neue Ideen seien in den 80er Jahren nicht nur in Herborn verwirklicht worden. Durch den Erwerb von Unternehmen wie Eplan, damals Wiechers & Partner, habe sich die Unternehmensgruppe im Bereich Software spezialisiert und sei inzwischen nicht nur im Bereich Engineering Weltmarktführer.

Internationale Präsenz ausbauen

Die 80er und 90er Jahre seien aber auch die Jahre der Globalisierung gewesen, in denen jährlich neue Tochtergesellschaften weltweit gegründet wurden. Indem sich das Unternehmen schon früh in den wichtigen Exportländern vor Ort angesiedelt habe, sei man der zunehmenden Nationalisierung der Staaten rechtzeitig zuvorgekommen. Diese Abschottungstendenzen machten es Unternehmen ohne lokale Verankerung sehr schwer, ihre Produkte in aller Welt zu vertreiben.

Dieser Erfolg des Unternehmens sei nur mit hohem und loyalem Einsatz der Mitarbeiter möglich. Eine besondere Ehre sei es daher für den Inhaber der Friedhelm Loh Group, den Mitarbeitern mit 40 Dienstjahren, darunter Bernd Zachow, Armin Müller, Matthias Hecker und Matthias Koch, persönlich zu gratulieren.

Auf neue Technologien setzen

Um von der immer umfangreicheren Datenflut zu profitieren, habe Rittal im letzten Jahr das Datenunternehmen Innovo Data Systems übernommen. Denn das Datengeschäft biete großes Potenzial – es ergänze und sichere die Zukunft des IT-Systemgeschäfts von Rittal. „Wir müssen offen sein für neueste Technologien und dort unseren `Footprint´ hineinsetzen“, erklärte Loh.

„Lieben Sie die Zukunft“, appellierte Loh an seine Ehrengäste und forderte sie auf, jeden Tag als neue Chance zu begreifen und ihr berufliches wie privates Leben aktiv zu gestalten. „Wer nichts Altes loslässt, kann nichts Neues gewinnen“, führt er fort und appelliert an die Mitarbeiter: „Gehen Sie mit einer positiven Einstellung diese neuen Wege.“ Sehe man, wie sich Maschinen im neuen Werk in Haiger selbst steuern, müssten gerade junge Leute die faszinierende Technik zum Zentrum ihrer beruflichen Entwicklung machen.

Zum Erfolg eines Unternehmens trage auch der gut ausgebildete Nachwuchs bei: Viel Anerkennung und ein Geldgeschenk ernteten die jahrgansbesten Auszubildenden für ihre starken Leistungen. Darunter: Robin Schmitt (Fachinformatiker Systemintegration, Abschlussnote 1,4), Fynn-Christian Scheld (Industriekaufmann, 1,38) und Alexander Krestel (Technischer Produktdesigner, 1,53).

Für ihre herausragenden Abschlüsse beim Studium Plus beglückwünschte der Firmeninhaber Julia Seissler (Wirtschaftsingenieurwesen Vertrieb, 1,6), Micha Herbert (Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau, 1,0) und Tanja Gräbener (BWL Mittelstandsmanagement, 1,1).