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Mitarbeiter und Inhaber der Friedhelm Loh Group spenden 200.000 Euro für den guten Zweck

09.05.2019. Menschen in Not ein wenig Hoffnung schenken – das motiviert die Mitarbeiter der Friedhelm Loh Group alljährlich zu der traditionellen Jahresspende. Im Jahr 2018 sammelten sie gemeinsam mit Inhaber Prof. Friedhelm Loh 200.000 Euro, die regionalen gemeinnützigen Einrichtungen sowie der Organisation Ärzte ohne Grenzen e.V. im Jemen zugutekommen.

Auch kleine Dinge können Großes bewirken – davon sind die Mitarbeiter der Friedhelm Loh Group schon lange überzeugt. Jedes Jahr beteiligen sie sich an einer Jahresspende, um Menschen in Not eine Chance zu geben. Auch 2018 wurde aus vielen kleinen Beiträgen zusammen mit der Verdopplung durch den Inhaber Prof. Friedhelm Loh wieder etwas Großes. Insgesamt 200.000 Euro wurden für den guten Zweck gesammelt. Mit der Spende werden zwölf regionale soziale Institutionen unterstützt. Darüber hinaus wurde der Einsatz der Organisation Ärzte ohne Grenzen e.V. im Jemen bedacht. „Es macht Mut, dass wir als starke Gemeinschaft verzichten, um Menschen in Not eine Chance zu geben“, bedankte sich Prof. Loh bei seinen Mitarbeitern für ihre vorbildliche Spendenbereitschaft.

Hilfe bei Krankheit und sozialer Not

Ein Teilbetrag der Jahresspende ging an die v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel mit Hauptsitz in Bielefeld. Die gemeinnützige kirchliche Einrichtung unterstützt kranke, behinderte und sozial benachteiligte Menschen mit verschiedenen Dienstleistungen in Bereichen wie Therapie, Pflege oder Rehabilitation. „Wir freuen uns, mit der großzügigen Hilfe der Friedhelm Loh Group das Projekt ‚7 Tage – 7 Sinne‘ für die Jahre 2019 und 2020 finanzieren zu können“, bedankt sich Birgit Kirchner, Abteilung Spenden der v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel. Das Projekt umfasst vielfältige kleinere Veranstaltungen wie Wohlfühltage und Kreativprojekte, die in Kooperation mit externen Partnern für Menschen mit Beeinträchtigungen und Besucher aller Generationen in der Region um Bielefeld umgesetzt werden. Orientiert an den Interessen von Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf halten die einzelnen Veranstaltungen verschiedene Angebote aus dem Themenbereich Sinneserfahrung bereit, darunter zum Beispiel der Einsatz von Klangschalen und Reitangebote, um Orte der Begegnung zu schaffen und Überraschungen, Freude und Lebensqualität zu schenken.

Geborgen und würdevoll leben

Eine Spende ging auch an das SOS-Kinderdorf am Stahlo Standort in Gera. Seit 1993 setzt sich die Jugendhilfe mit stationären und ambulanten Angeboten für benachteiligte Jugendliche, Frauen und Familien ein und gibt ihnen ein liebevolles und geschütztes Umfeld. Mit dem Geld wird das Mutter-Kind-Haus renoviert, welches jungen Müttern in perspektivlosen Situationen bereits seit Anfang der 1990er Jahre durchgängige Betreuung und vor allem Geborgenheit und Herzlichkeit bietet. „Herzlichen Dank für diese große Unterstützung. Dank Ihrer Spende können wir die ersten Sanierungsarbeiten unseres Mutter-Kind-Hauses durchführen“, sagt Nina Wunderlich, Marketing-Koordinatorin des SOS-Kinderdorfes Gera. Die schon lange notwendige Sanierung umfasst unter anderem das Dach, die Bäder und die Wohnräume.

Medizinische Nothilfe vor Ort

Auch über die nationalen Grenzen hinweg haben die Mitarbeiter der Unternehmensgruppe mit ihrer Zuwendung ein wenig Hoffnung geschenkt: Die Republik Jemen gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Seit vier Jahren herrscht Bürgerkrieg, zwei Millionen Menschen wurden vertrieben und mehr als 20 Millionen Bewohner benötigen Hilfe. Daher hat die Friedhelm Loh Group den Einsatz von Ärzte ohne Grenzen e.V. im Jemen bei der Jahresspende bedacht. Die humanitäre medizinische Organisation setzt sich dort für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung ein. Mehr als die Hälfte der Gesundheitseinrichtungen sind infolge von Zerstörung und Personalmangel geschlossen worden. Mithilfe des von der Unternehmensgruppe gesammelten Geldes kann die internationale Hilfsorganisation Kriegs- und Gewaltverletzte in Krankenhäusern und Gesundheitszentren behandeln. Zusätzlich unterstützen die mehr als 2.200 Mitarbeiter in dem Land medizinische Einrichtungen mit Material und fachlicher Beratung. „Wir sind sehr dankbar für das großzügige Engagement der Friedhelm Loh Group. Damit können wir die medizinische Versorgung im Jemen weiter fördern“, erklärt Lena Lindner, Referentin für Firmenspenden und -kooperationen bei Ärzte ohne Grenzen e.V.

Über 25 Millionen Euro für den guten Zweck

Bereits seit 1961, der Gründung von Rittal, dem größten Unternehmen der Friedhelm Loh Group, spenden Prof. Friedhelm Loh und seine Mitarbeiter jedes Jahr für den guten Zweck. So wurden bis heute schon über fünf Millionen Euro gesammelt und an wohltätige Einrichtungen vergeben.

Doch damit nicht genug: Im Jahr 2011 gründete Prof. Friedhelm Loh anlässlich des 50. Geburtstags von Rittal die Rittal Foundation und setzt damit die lange Tradition der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung in dem Familienunternehmen fort. Ausgestattet mit einem Stiftungskapital von 20 Millionen Euro unterstützt die Stiftung gemeinnützige Einrichtungen an den Standorten der Unternehmensgruppe. Die Förderschwerpunkte liegen dabei in den Bereichen Bildung, Diakonie/Soziales Engagement, Integration sowie Kultur und Wissenschaft, 1,25 Millionen Euro wurden bis Ende 2018 in diesem Sinne gegeben. „Wir alle haben eine Verantwortung für unser Umfeld. Dazu gehört auch, nach links und rechts zu schauen und dort anzupacken, wo unsere Mitmenschen auf Hilfe angewiesen sind“, sagt Prof. Loh.