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Rittal auf der "ISC High Performance": Effiziente HPC-Kühlung und bedarfsgerechte HPC-as-a-Service-Leistung

18.06.2019. • Energieeffizienz: Innovative IT-Kühlgeräte mit bis zu 55 kW Kühlleistung für ausfallsichere HPC-Anwendungen • Skalierbar: High Performance Computing skalierbar über standardisierte IT-Container als Service (as a Service) beziehen • Sicherheit: Managed Services für Standorte wie Cloud-Park Höchst bei Frankfurt und im Lefdal Mine Datacenter in Norwegen verfügbar

Auf der Fachkonferenz „ISC High Performance 2019“ zeigen Rittal und Innovo Cloud skalierbare Lösungen für das Hochleistungs-Computing (HPC = High Performance Computing). Gezeigt werden beispielsweise die Kühlgeräte der Rittal LCP-Familie (Liquid Cooling Package) mit Leistungen von bis zu 55 kW sowie as-a-Service-Angebote für skalierbare HPC-Anwendungen aus der Cloud.

Warum wird HPC immer wichtiger?

Unternehmen werden in Zukunft weiterhin auf das High Performance Computing setzen, um die ständig wachsenden Anforderungen von rechenintensiven Anwendungen erfüllen zu können. Dazu zählen Szenarien wie aufwändige Wettermodelle, Simulationen im Automobilbau oder Maschinenbau, Animationen in Filmen, die Forschungsanalytik oder der KI-basierte Hochfrequenzhandel von Wertpapieren. Darüber hinaus nutzen Unternehmen aber auch immer mehr Anwendungen für Künstliche Intelligenz, um über Machine Learning in Produktionsumgebungen die Wartungsdauer von Maschinen zu minimieren.

„HPC-Anwendungen sind in vielen Industrien zu einem Motor für Innovationen geworden, sodass sich Unternehmen mit dem energieeffizienten Ausbau ihrer Rechenzentren beschäftigen müssen. Rittal liefert hierfür IT-Kühllösungen, die höchste Leistungsklassen unterstützen und eine bestmögliche Energieeffizienz liefern”, sagt Luis Brücher, Hauptabteilungsleiter Produktmanagement IT bei Rittal.

IT-Kühlung für höchste Leistungsklassen

Das IT-Kühlgerät LCP DX/FC Hybrid ist für Leistungen bis 35 kW konzipiert und verfügt sowohl über einen Kältemittelkreislauf (DX = Direct Expansion) als auch über einen separaten Wasserkreislauf (CW = Cold Water). Je nach Außentemperatur kann das Kühlgerat auf diese Weise sehr effizient die jeweils benötigte Kühlleistung erzeugen. Die Lösung ist für Aufstellorte mit niedrigen bis mittleren Umgebungstemperaturen eine besonders kostengünstige Variante, da sie bei niedrigeren Temperaturen automatisch die indirekte freie Kühlung nutzt, wodurch sich die laufenden Betriebskosten verringern.

High Performance Cooling mit Wasser

Eine weitere gezeigte Lösung ist das wasserbasierte LCP CW-Kühlsystem für Rack- und Reihenkühlung. Die Kühlleistung beträgt bis zu 55 kW auf einer Grundfläche von nur 0,36 m², sodass die vorhandene Rechenzentrumsfläche bestmöglich genutzt wird. Durch hohe Wasservorlauftemperaturen wird der Anteil der indirekten freien Kühlung gesteigert, wodurch sich die Betriebskosten reduzieren. Die kompakten Kühlsysteme sind auch in Konfigurationen mit hoher Redundanz verfügbar und unterstützen damit die Anforderungen nach hoher Ausfallsicherheit im HPC-Segment.

HPC-Komplettlösung aus einer Hand

Weiterhin zeigen Rittal und Innovo, wie ein vorkonfigurierters und schlüsselfertig geliefertes IT-Rack bzw. ein IT-Container selbst anspruchsvollste HPC-Anwendungen unterstützt. Unternehmen können diese HPC-Infrastruktur provisionieren, also den internen Fachabteilungen HPC-Leistung als einen Cloud-Service (as a Service) anbieten und somit die Rechenleistung minutengenau abrechnen. Von einem Rack mit 30kW bis hin zu einem 40 Fuß großen IT-Container betreiben Unternehmen eine IT-Last von bis zu 300 kW. Server und Netzwerkkomponenten sind ebenso vorhanden wie ein Cloud Management Framework, wie beispielsweise OpenStack.

Kunden können ihre HPC IT-Container aber auch als Managed Services betreiben, wie zum Beispiel im Cloud-Park Höchst bei Frankfurt/Main. Zu den Vorteilen zählen die hohe Sicherheit an dem Standort sowie die geografische Nähe zu dem großen Internet-Knoten DE-CIX in Frankfurt, wodurch sich die Netzwerk-Latenz minimieren lässt, um Echtzeitanwendungen zu unterstützen. Darüber hinaus ist ein Betrieb im norwegischen Lefdal Mine Datacenter möglich. Die Energieversorgung erfolgt hier ausschließlich über regenerative Energiequellen. Zudem verfügt der Standort über eine hohe physische Sicherheit, da die Container unter Tage in einer ehemaligen Mine betrieben werden.

Referenzen für HPC

Besucher können sich vor Ort auch Referenzen für erfolgreiche HPC-Projekte ansehen. Ein Beispiel liefert die TU Kaiserslautern, die für wissenschaftliche Anwendungen zahlreiche Hochleistungsserver auf engem Raum betreibt. Die Kühlkapazität beträgt bis zu 250 kW auf nur 60 qm. Hier kommen die Hochleistungs-Kühlgeräte Rittal LCP zum Einsatz. Ein weiteres Beispiel liefert die Johannes Gutenberg Universität in Mainz, die mit dem HPC-Cluster „Mogon” einen der leistungsfähigsten deutschen Supercomputer mit rund 34.000 Prozessorkernen betreibt. Auch hier wird die Kühlung über Rittal LCP-Kühlgeräte realisiert. Eine weitere Referenz ist die Ausstattung eines Microsoft Testlabors in den USA, bei dem 38 Rittal TS 8 Server-Racks mit den High-Density-Kühlsysteme LCP Plus gekühlt werden.