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Jahresspende der Friedhelm Loh Group: 215.000 Euro für wohltätige Zwecke

10.07.2020. Aus vielen kleinen Einzel-Spenden Großes entstehen lassen – das ist ein Antrieb der Jahresspende der Friedhelm Loh Group. In diesem Jahr spendeten die Mitarbeiter des Familienunternehmens gemeinsam mit Inhaber Prof. Friedhelm Loh die beachtliche Summe von 215.000 Euro. Damit unterstützen sie elf regionale gemeinnützige Organisationen an den Standorten der Unternehmensgruppe und die internationale „Aktion Deutschland hilft“.

Hilfsbereitschaft hat bei der Friedhelm Loh Group eine lange Tradition – als Unternehmensgruppe wie auch unter den Mitarbeitern. Das Bewusstsein, dass jeder mit seinem persönlichen Beitrag einen Unterschied macht, sorgt auch bei der Jahresspende für eindrucksvolle Ergebnisse. In diesem Jahr brachten die Mitarbeiter über 100.000 Euro auf, die Inhaber Prof. Friedhelm Loh auf insgesamt 215.000 Euro erhöhte: „Es macht mich stolz, dass sich unsere Mitarbeiter in so hohem Maße engagieren, gerade in schwierigen Zeiten. Wir haben alle eine Verantwortung für diejenigen Menschen in unserem Umfeld, die mit Problemen konfrontiert sind. Wir können und wir dürfen helfen – das nehmen wir als Unternehmensgruppe sehr ernst“, so Prof. Loh.

Die Spenden gehen in diesem Jahr an elf gemeinnützige Organisationen in den Regionen der Unternehmensstandorte sowie an das international aktive Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“. Gesammelt wurde bereits zum Jahreswechsel.

Mehr Bewegung auch mit Handikap

Mit einem Teil des Betrags fördern die Mitarbeiter der F.L.G. das evangelische Diakoniezentrum Hephata im nordhessischen Schwalmstadt-Treysa. Der gemeinnützige Verein engagiert sich seit über hundert Jahren, genauer gesagt seit 1901, in Bereichen wie Jugendhilfe, soziale Rehabilitation, Behindertenhilfe und berufliche Bildung für Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind. „Mit Hilfe der Spende können wir unser Sportangebot für Kinder mit Behinderungen an Förderschulen verbessern“, sagt Johannes Fuhr, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Hephata Diakonie: „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung.“ Sportunterricht bedeute für körperlich und geistig beeinträchtigte Kinder weit mehr als nur Training für den Körper: „Insbesondere das Kugelbad regt die Kinder zur Bewegung an. Mit der Spende können wir die in die Jahre gekommene Bewegungsstation für die jungen Sportler erneuern.“

Schon in der Kita spielerisch lernen

Zu den Empfängern der Jahresspende gehören auch die vier Integrativen Kindertagesstätten der Evangelischen Kirchengemeinde in Monheim am Rhein, dem Hauptsitz des Tochterunternehmens Eplan. Rund ein Drittel der betreuten Kinder hat einen erhöhten Förderbedarf. Das Konzept aber setzt auf Stärken und Schwächen jedes Kindes, nicht auf körperliche Einschränkungen und damit auf einen Unterschied: „Für das großzügige Engagement aller Mitarbeiter bedanken sich viele strahlende Kindergesichter“, freut sich Dorothee Nickel, Leiterin der Kindertagesstätte Lerchenweg: „Dank der Spende können wir uns Anschaffungen leisten, die die gemeinsame integrative Erziehung unterstützen.“ Zum Beispiel neue Spielgeräte, an denen Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam spielen und lernen. Dazu gehören eine Holzwerkstatt für den Außenbereich sowie spezielles therapeutisches Material.

Über Grenzen hinweg helfen

Als weltweit agierende Unternehmensgruppe sieht sich die Friedhelm Loh Group auch über Ländergrenzen hinweg in einer sozialen Verantwortung. Deshalb gehört auch die ‚Aktion Deutschland Hilft‘ zu den Spendenempfängern. Das im Jahr 2001 gegründete Bündnis deutscher Hilfsorganisationen leistet weltweit humanitäre Sofort- und Nothilfe in Katastrophengebieten. „Dank der Unterstützung können wir dort anpacken, wo die Not am größten ist“, bedankt sich Manuela Roßbach, geschäftsführende Vorständin von ‚Aktion Deutschland Hilft‘: „Im vergangenen Jahr konnte beispielsweise unsere Bündnisorganisation Help durch Gemüseanbau mit Solarstrom Menschen und Umwelt in Burkina Faso helfen.“ Auch in vielen anderen Ländern leistet „Aktion Deutschland Hilft“ schnelle und effektive Nothilfe. In Mosambik beispielsweise hat die Bündnisorganisation Johanniter nach dem folgenschweren Zyklon Idai im März 2019 Saatgut für Gemüsefelder verteilt, um die Menschen beim Wiederaufbau zu unterstützen.

Systematisch für den guten Zweck

In den vergangenen beiden Jahrzehnten haben die Mitarbeiter mit Inhaber Prof. Friedhelm Loh bereits über 5 Millionen Euro mit der jährlichen Aktion für den guten Zweck gespendet. Seit 2011 gibt es in der Friedhelm Loh Group zusätzlich einen institutionellen Rahmen für das soziale Engagement. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von Rittal gründete Prof. Loh die Rittal Foundation. Mit den Erlösen ihres Stiftungskapitals von 20 Millionen Euro unterstützt die Stiftung gemeinnützige Organisationen und Projekte. Die Förderschwerpunkte liegen dabei in den Bereichen Bildung, Soziales Engagement, Integration sowie Kultur und Wissenschaft.

„Es ist unsere gemeinsame Gesellschaft, in der wir leben und für die wir eine Verantwortung tragen. Wir müssen zusammenstehen, mit und für die Schwächeren der Gesellschaft. Dafür engagieren wir uns“, so Prof. Loh.

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