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Azubi-Projekte: Für den Fortschritt ins Kloster

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15.11.2019. „Stillstand ist Rückschritt – nicht mit mir.“ So lautete das Motto der diesjährigen Azubi-Tage im Kloster Gnadenthal für die Auszubildenden bei der Friedhelm Loh Group. Am traditionsreichen Ort in der Nähe von Bad Camberg ging es um die Zukunft. Die Frage: Wie entwickeln wir uns stetig weiter – persönlich, fachlich und im Beruf? Die Tage im Kloster waren der Startschuss für eine mehrmonatige Projektarbeit in Teams. Die Ergebnisse wurden einer Jury des Top-Managements vorgestellt. Prof. Friedhelm Loh zeichnete die Preisträger aus.

„Wie sieht die Welt in Zukunft aus? Wer wollen Sie sein in dieser Welt?“ Mit diesen essenziellen Fragen an die jungen Auszubildenden eröffnete Prof. Loh seine Rede bei der Abschlussveranstaltung. Der Inhaber und Vorstandsvorsitzende der Friedhelm Loh Group betonte die große Chance für die Azubis, ihre Zukunft selbst zu gestalten: „Wir leben in Zeiten immer rasanteren Wandels. Sie haben Möglichkeiten wie noch nie.“ Schneller Wandel bedeute aber auch: „Wer stillsteht, wird heute rascher überholt als je zuvor.“ Prof. Lohs Rat: „Geben Sie sich nicht mit Erreichtem zufrieden. Bewahren Sie Ihr Interesse für Neues und bleiben Sie am Ball, bis Ideen auch gegen Widerstände umgesetzt sind. Das ist der Schlüssel für eine glückliche Zukunft.“

Die rund 60 Azubis interpretierten im zweitägigen Workshop im Juli 2019 und der regelmäßigen Projektarbeit in den Folgemonaten das Workshop-Thema. Sie entwickelten ihre Strategien, um immer weiter aktiv zu bleiben. Jetzt wurden die Ergebnisse einer Jury des Top-Managements vorgestellt. „Wir sind stolz auf die hohe Qualität und Vielfalt der Präsentationen. Die Entscheidung für die Sieger war in diesem Jahr besonders schwer“, sagt Tina Pfeiffer-Busch, die die Ausbildung in der Friedhelm Loh Group koordiniert.

Mit dem „Train of Progress“ zum ersten Platz

Die Jury überzeugten besonders Nikolaos Faitas, Yassine Kovarszki, Marian Kring, Alina Mühlich, Tanja Rüffler, Alexander Widmann und Furkan Vasi. Sie veranschaulichten in ihrer lebendigen Präsentation und ihrem selbst angefertigten Exponat „Train of Progress“, wie sie nicht nur als Einzelne dazulernen können. Thema ihrer Präsentation war auch, wie Unternehmen die Entwicklung ihrer Mitarbeiter fördern können und diese in Wechselwirkung die Innovationskraft des Unternehmens stärken. Als Beispiel betrachteten sie Innovationen bei der Entwicklung Rittals vom Schaltschrankhersteller zum Anbieter von Lösungen für eine komplette digital integrierte Wertschöpfungskette der Kunden.

Engagement lohnt: Hauptpreis Städtetour mit Technologie

Für den ersten Platz gewann das Sieger-Team eine dreitägige Städtetour nach Leipzig, Jena und Weimar, unter anderem mit einer Besichtigung des Porsche-Werks. Platz zwei ging an Jens Attenberger, Jana Becker, Benjamin Dolheimer, Jonas Nickel, Aziz Pllana, Björn Schmidt und Surafel Tebarek Teklehaimanot. Sie fahren für zwei Tage nach München, schauen sich das BMW-Werk und die Bavaria-Filmstudios an. Dritte wurden Tim Hafer, Theresa Lehmler, Aziz-Ali Meral, Galen Alexander Minning, Elias Ritter und Adel Mesgna Teshale. Ihr Preis ist ein Tagesausflug mit Rundgang im Opel-Werk.

Lernen und Lesen

Die Anforderung, sich immer rascher fortzuentwickeln gelte für jeden Einzelnen im Privatleben wie im Beruf – und für ganze Unternehmen, so Prof. Loh: „Lernen Sie, dass das Lernen nie aufhört. Lernen Sie, dass Lernen Spaß macht.“ Basis sei die Neugier auf Informationen. Prof. Lohs persönliches Rezept, um dieses Interesse zu kultivieren: „Lesen Sie Zeitung. Befassen Sie sich mit den Aspekten jenseits der Schlagzeilen – und besonders mit Themen, von denen Sie noch nie gehört haben.“

Zukunft als Tradition

Seit 2003 lädt die Friedhelm Loh Group jedes Jahr im Sommer die Auszubildenden des zweiten Lehrjahres ins ehemalige Kloster Gnadenthal bei Bad Camberg ein. In den folgenden Monaten erarbeiten sie in Teams eine Projektpräsentation aus ihren Ideen. „Bei dem Projekt geht es darum, junge Leute mit Themen in Kontakt zu bringen, die ihr Leben bereichern,“ beschreibt Prof. Loh die Intention. „Als größter Arbeitgeber in der Region sehen wir es als unsere Verantwortung, junge Menschen nicht nur fachlich auszubilden, sondern ihnen auch Ideen mit auf den Weg zu geben, wie sie ihre persönliche Rolle für ein erfülltes und erfolgreiches Leben in einer immer dynamischeren Zeit finden können.“