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Flughafen München: Rittal im Reich der Koffer

Der Münchener Flughafen rüstet auf. Das Gepäckband im Terminal 2 wird von 40 auf 50 Kilometer Bandlänge erweitert, der Frühgepäckspeicher vergrößert und weitere logistische Optimierungen vorgenommen. Insgesamt soll die Kapazität des zweitgrößten deutschen Flughafens bis 2015 um 35% gesteigert werden. Bei dieser Aufgabe vertraut die Flughafen München GmbH unter anderem auf Rittal.

„Rittal hat ausgereifte Systeme, da gibt es keine Kinderkrankheiten.“
Siegfried Seelos, Flughafen München GmbH.

Fehler kann man sich nicht erlauben, denn die Erweiterung findet im laufenden Betrieb statt. Derzeit werden 14.000 Gepäckstücke pro Stunde im Flughafen Franz Josef Strauß sortiert, 19.000 sollen es nach Abschluss des Ausbaus sein.

„Die Gepäckförderanlage muss laufen. Falls es zu Ausfällen kommt, muss schnell für einen Austausch gesorgt werden, Ersatzteile zügig nachgeliefert werden. Wir brauchen Partner, die schnell, zuverlässig und unbürokratisch handeln.“
Sven Schönstedt, Siemens AG

Siemens ist Generalunternehmer des Ausbaus des Gepäckfördersystems. Gesteuert wird die neue Anlage aus rund 250 Kompaktschränken der Serien CM und AE von Rittal. Sie sind direkt an den Bändern platziert. In weiteren 40 TS 8 Schaltschränken sind die Niederspannungshauptverteilung und Kühlgeräte untergebracht, die die Schaltschränke klimatisieren.

Robust und geschützt vor Spritzwasser und Staub

Die Sortieranlage ist in einem 6,5 Meter hohen Gebäudeteil untergebracht, die von der Stahlbaubühne in zwei Ebenen unterteilt wird: Oben arbeitet die Sortieranlage, unten sind die Fahrwege, auf denen Gepäckwagen ihre Fracht anliefern und abholen. Hier gelten besondere Anforderungen. „Die Schaltschränke, die wir ins Terminal 2 einsetzen, müssen robust sein, denn auf den Stahlbaubühnen sind dynamische Belastungen unvermeidlich. Und es gibt IP-Vorgaben an Spritzwasser und Staubschutz zu erfüllen“, beschreibt Schönstedt.

Erweiterbar – zuverlässige Komponenten - Wartungsfreundlichkeit

Aufgrund der hohen, ununterbrochenen Geschwindigkeit im Flughafenverkehr werden die Anlagen extrem gefordert. Das bedeutet, dass Wartungen und Erweiterungen im Schaltschranksystem möglichst einfach und schnell vonstattengehen müssen. „Die Zuverlässigkeit der Komponenten und die Wartungsfreundlichkeit sind natürlich ein Kriterium für uns, ebenso die Zusammenarbeit bei Problemlösungen.“, sagt Siegfried Seelos. Sven Schönstedt ergänzt „die Schrankgruppen müssen modifizierbar sein, um jederzeit für zusätzliche Anforderungen – etwa im Bereich Klimatechnik – Lösungen einfach und schnell implementieren zu können.“

Never change a winning team

Rittal überzeugte die Flughafen München GmbH bereits mehrfach. Rittal Technik steckt auch im Terminal 1, der vor rund 20 Jahren eingeweiht wurde. Zurzeit entsteht ein neues Satellitenterminal. Auch hier kommt Technik von Rittal zum Einsatz.