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WUND Unternehmensgruppe: Störungsfrei ins Badevergnügen

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Die WUND Unternehmensgruppe wollte die Überwachung und Störmeldungen standortübergreifend managen, eine besonders hochwertige Anlagentechnik haben, die IT-Infrastruktur maximal standardisieren und auf ein überregionales Servicenetzwerk zugreifen können.

Wo rund um die Uhr große Datenmengen verarbeitet werden, damit Kunden sich auf reibungslose Abläufe verlassen können, ist Ausfallsicherheit im Rechenzentrum geschäftskritisch. Für ihre Thermenwelten in ganz Deutschland setzt die WUND Unternehmensgruppe deshalb auf autarke Edge-Rechenzentren und Standardisierung. Denn bei Öffnungszeiten von 17 Stunden täglich an 365 Tagen im Jahr, muss von der bargeldlosen Bezahlung bis zur Bewässerung der Palmen alles reibungslos funktionieren. Das ist nur möglich, weil hinter der Kulisse eine ausgeklügelte und hocheffiziente IT-Infrastruktur von Rittal steckt.

"Rittal hat uns intensiv und kenntnisreich beraten. Wir hatten immer den Eindruck, dass man versteht, vor welchen Herausforderungen ein Thermalbetrieb dieser Größe und mit unterschiedlichen Standorten steht. Dass wir trotz der hohen Standardisierung maximal flexibel bei Auf- und Ausbau der IT sind, hat uns in unserer Entscheidung nur bestätigt.“
Franz Hofstetter, Leiter IT, WUND Unternehmensgruppe

Hochverfügbarkeit im Dauerbetrieb

Zum Urlaubsfeeling in der Therme Euskirchen tragen 500 echte Palmen und 1.200 Orchideen sowie Wassertemperaturen zwischen 24 und 33 Grad bei. Insgesamt gibt es über 3.000 IP-Adressen für Pumpen und Steuerungselemente – auch für die 500 Palmen, die nicht mehr per Hand gegossen werden, sondern an eine automatisierte Bewässerung angeschlossen sind. So addieren sich immense Datenmengen, die im lokalen Rechenzentrum verarbeitet und verfügbar gehalten werden. Wenn jedoch die Systeme nicht jederzeit einwandfrei funktionieren, können für den Betreiber finanzielle Einbußen oder sogar Imageschäden die Folge sein. Aus diesem Grund war die Hochverfügbarkeit der Daten ein wichtiges Entscheidungskriterium für die IT-Infrastruktur von Rittal. Für die modulare, redundante USV-Anlage und die Elektroverteilungen steht ein separater Technikraum zur Verfügung. Die Rittal Kühlgeräte Liquid Cooling Packages (LCP) sowie eine Kaltgangeinhausung sorgen für eine auf Rackreihen basierende Kühlung im Serverraum. Die Kälte wird mittels indirekter, freier Kühlung erzeugt.

Die WUND Unternehmensgruppe wollte die Überwachung und Störmeldungen standortübergreifend managen, eine besonders hochwertige Anlagentechnik haben, die IT-Infrastruktur maximal standardisieren und auf ein überregionales Servicenetzwerk zugreifen können. Da die Hochverfügbarkeit im 365-Tage-Betrieb nur bei geringen Latenzzeiten gewährleistet werden konnte, entschied sich die WUND-Gruppe für eine EDGE-Lösung an jedem Thermen-Standort.

Zukunftsfähig dank maximaler Standardisierung

Die Hochverfügbarkeit machte autarke Rechenzentren an den Standorten der Unternehmensgruppe erforderlich. Um bei Problemen jederzeit schnell eingreifen zu können, sind hochstandardisierte und somit fast identische Rechenzentren eine große Erleichterung. Zwar arbeiten die einzelnen Anlagen unabhängig voneinander, die jederzeit erweiterbare IT-Infrastruktur sowie die dazugehörigen Prozesse vereinfachen den Betrieb aber erheblich und waren letztendlich ausschlaggebend für die Zusammenarbeit mit Rittal. Zudem können neue Standorte problemlos in die bestehende IT-Landschaft integriert und bestehende Rechenzentren erweitert werden.

Lückenloses Monitoring sorgt für Sicherheit

Heute nutzen die Thermen & Badewelten an derzeit vier von fünf Standorten Rittal-Lösungen wie standardisierte TS IT-Racks oder Klimalösungen. Vor Ort prüft das Rittal Überwachungssystem Computer Multi Control III (CMC III) mittels Sensoren in den Server-Racks, ob alle Funktionen einwandfrei laufen. Dazu werden in den Rechenzentren Daten zu Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftgeschwindigkeit und vielem mehr gesammelt. Die Messwerte werden in einer zentralen Einheit konsolidiert und verarbeitet. Anschließend werden sie über das Simple Network Management Protocol (SNMP) in die Rechenzentrums-Management-Lösung Rittal RiZone eingebunden. Diese Data-Center-Infrastructure-Management- oder DCIM-Software befindet sich in einem weiteren Rechenzentrum. Von dort überwacht sie kontinuierlich die Daten, die sie aus den einzelnen Standorten gemeldet bekommt und löst im Bedarfsfall Alarm aus. Denn sollte doch einmal etwas nicht funktionieren, muss das lückenlose Alarmierungssystem garantieren, dass umgehend Abhilfe geschaffen werden kann. Die Hardware funktioniert heute in den Thermen der WUND Unternehmensgruppe einwandfrei. Ausfälle oder Störungen gehören der Vergangenheit an. Allerdings planen die beiden Partner schon die nächsten Schritte, wie etwa den Ausbau der IT durch die zunehmende Digitalisierung. Der Thermengast wird weiterhin von all dem nichts mitbekommen, während er unter einer der 500 Palmen mit IP-Adresse liegend von der Südsee träumt.