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Klinikum Lüneburg: Power und Energieeffizienz für neues Rechenzentrum

Ein geplanter Neubau am Klinikum Lüneburg machte den Umzug des bestehenden Rechenzentrums notwendig. Nach einer rund einjährigen Planungs- und Ausschreibungsphase wurde zunächst die zentrale Infrastruktur modernisiert. Dann zogen die IT-Systeme von Rittal in das neue Rechenzentrum ein. Jetzt pulsiert das IT-Herz der Klinik frischer und stärker als zuvor. Klimatechnik, Energieversorgung, Brandschutz und Systemüberwachung sind auf dem neuesten Stand der Technik.

„Für uns war es besonders wichtig, alle Leistungen zum Aufbau des Rechenzentrums aus einer Hand zu beziehen. Mit Rittal haben wir einen Partner gefunden, der uns die gewünschten Technologien lieferte und ein kosteneffizientes Betriebskonzept präsentierte.“
Sandra Kuetz, Leitung Geschäftsbereich IT im Klinikum Lüneburg

Mithilfe von Rittal wurde das Rechenzentrum so flexibel implementiert, dass die Infrastruktur auf die künftigen Anforderungen im Gesundheitswesen ausgerichtet ist.

Besonderheiten des Projekts

Der Aufbau des neuen Rechenzentrums erfolgte in einem Nachbargebäude im Untergeschoß, in dem praktisch keine für die IT nutzbare Infrastruktur vorhanden war. Erschwerend kam hinzu, dass in der Decke wasserführende Rohre verlaufen, die IT also vor einem möglichen Leck zusätzlich zu schützen war. Außerdem finden im Stockwerk darüber die MRT- und CT-Untersuchungen statt. Die hiervon ausgehenden Emissionen können empfindliche Server- und Speichersysteme stören, sodass eine entsprechende Abschirmung notwendig war.

Für das Rechenzentrum wurden schließlich ein 33 qm großer Sicherheitsraum sowie zusätzlich ein 9 qm großer Technikraum für Klima und Energieversorgung innerhalb von nur sechs Tagen aufgebaut. Der Serverraum ist mit bis zu zwölf bestehenden IT-Racks ausbaubar und auf eine maximale IT-Leistung von 40 kW ausgelegt.

Raum-in-Raum-System und modernisierter Brandschutz

Der von Rittal gelieferte Sicherheitsraum ist als Raum-in-Raum-System konzipiert. Die Lösung unterstützt eine Vielzahl wichtiger Sicherheitsnormen und hält Feuer, Wasser und elektromagnetische Strahlen wirkungsvoll von den empfindlichen IT-Komponenten fern. Die ebenfalls von Rittal stammenden TS IT Racks sind flexibel einsetzbar und können sowohl IT- als auch Netzwerkkomponenten aufnehmen.

Neu konzipiert wurde auch der Brandschutz. Zuvor arbeitete das Rechenzentrum mit einem auf 13% reduzierten Sauerstoffanteil, um so die Brandgefahr zu senken. Das neue Konzept arbeitet mit einer normalen Atmosphäre und verfügt über eine Rittal DET-AC XL Brandmeldelöschanlage – eingebaut in einem separaten Schaltschrank – mit dem Löschmittel Novec 1230 und einem aktiven Rauchgasansaugsystem.

Klimatechnik für künftiges Wachstum gerüstet

Die Kühlung der IT-Komponenten erfolgt über eine Kalt-/Warmgangeinhausung der IT-Racks mit Reihenklimatisierung. Ergänzend erfolgt die Kälteerzeugung für den Raum über die im Haus vorhandene Klimatechnik. Die hier erzeugte Luft ist ausreichend gekühlt und erzielt zusammen mit den Wärmetauschern eine energieeffiziente Klimatisierung des Rechenzentrums.

Überwacht wird die Infrastruktur im Rechenzentrum über das Monitoring-System Computer Multi Control (CMC) III und die DCIM-Software RiZone von Rittal.