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Abwasserbetrieb Troisdorf: Neue Pumpen – neue Schaltanlage

In Städten und Gemeinden, die direkt an einem Flussufer liegen, führt der Hochwasserschutz oft dazu, dass Regenwasser nicht mit natürlichem Gefälle abfließen kann. Daher ist es häufig notwendig, das Regenwasser unterirdisch zu sammeln und über einen Kanal in den Fluss zu pumpen. Eine solche Pumpanlage muss hochverfügbar sein, um zu verhindern, dass es zu Überschwemmungen kommt.

„Durch das herstellerneutrale Baukasten-Prinzip von Rittal Ri4Power konnten wir eine höhere Wertschöpfung als mit Wettbewerbsprodukten generieren. So waren wir in der Lage, ein rund fünf Prozent günstigeres Angebot zu unterbreiten.“
Thomas Jahn, Geschäftsführer bei esa GmbH

In einem neuen Pumpwerk in Troisdorf sorgt eine Schaltanlage auf Basis des Ri4Power-Systems von Rittal für die nötige Ausfallsicherheit. Mit der Konstruktion und Errichtung beziehungsweise dem Umbau der bestehenden Steuerungs- und Schaltanlagen wurde das mittelständische Unternehmen esa GmbH aus Bad Laasphe beauftragt.

Pumpen unter einem Spielplatz

Im Stadtteil Friedrich-Wilhelms-Hütte musste das vorhandene Schmutz- und Regenwasserpumpwerk umgebaut werden, da im Zulauf und im Pumpwerk selbst die Aufnahmekapazitäten nicht mehr ausreichten. Es war allerdings nicht ausreichend Platz für ein oberirdisches Pumpwerk im Stadtgebiet vorhanden. So wurde das neue Regenwasserpumpwerk unterirdisch unter einem bestehenden Spielplatz gebaut. In 13 Meter Tiefe sind fünf so genannte Rohrschachtpumpen installiert. Bei voller Auslastung pumpen sie bis zu 5.000 Liter Wasser pro Sekunde in die Sieg.

Redundanter Aufbau

Um die notwendige Betriebssicherheit der Pumpwerke zu gewährleisten, waren hohe Anforderungen an die Schaltanlage zu erfüllen. Ein redundanter Aufbau soll garantieren, dass auch im Falle einer Störung in einem Teil der Anlage die Pumpen weiterlaufen können. Die Unternehmen entschieden sich dafür, die Schaltanlage mit dem Ri4Power-System von Rittal zu realisieren.

Fristgerechte, zügige Montage

Für die Montage wurde die Schaltanlage in die einzelnen Schaltschränke getrennt, die dann in den Betriebsraum transportiert und dort wieder miteinander verbunden wurden. Dabei musste zusätzlich die Anordnung der Schränke geändert werden, da der Grundriss des Containers nicht dem des Betriebsraums entsprach. Für diesen kritischen Schritt der Umrüstung stand nur eine Woche zur Verfügung. Hier konnte das Rittal Sammelschienensystem Maxi-PLS-System seinen großen Vorteil ausspielen. Die Schränke sind jeweils einzeln mit dem Sammelschienensystem bestückt und entsprechende Systemverbinder sorgen für eine Verbindung des Schienensystems von Schaltschrank zu Schaltschrank. Da sich diese schnell und einfach lösen lassen, konnte der Umzug fristgerecht durchgeführt werden.