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Axpo: Modulares hochverfügbares Rechenzentrum

Mitten in den flachen, landwirtschaftlich genutzten Flächen des Schweizer Kantons Aargau liegt die kleine Gemeinde Lupfig mit ihren rund 3.000 Einwohnern. Wer würde hier ein hochmodernes, fortschrittliches Datenzentrum vermuten? Lupfig ist die Heimat der Axpo WZ-Systems AG, einem Betreiber von kritischen Infrastrukturen für die sichere Datenkommunikation. Zu ihren Kunden gehören Energieversorger, Bahnen, Feuerwehren und Sicherheitsbehörden, für die Axpo kundenspezifische Lösungen im Bereich der krisensicheren Datenkommunikation im Mobil- und Festnetz anbietet. Sie sind abhängig davon, dass ihre Dienstleistungen rund um die Uhr verfügbar sind – bei gleichzeitig maximaler Sicherheit. Starker Technologiepartner für die stabile geschäftskritische Kommunikation ist Rittal.

„Bei unseren Kunden wächst das Bedürfnis nach krisensicheren Kommunikationslösungen. Rittal hat uns mit seinem Gesamtpaket überzeugt, insbesondere aber mit der individuellen Ansteuerung der Racks und der Klimatisierung.“

Marcel Aumer, COO der Axpo WZ-Systems AG

Auf alle Eventualitäten vorbereitet

Der zunehmende Anteil an Energie aus Photovoltaik oder Windkraftanlagen im Stromnetz kann zu Schwankungen führen. Schwankungen, die die Kunden von Axpo sich nicht erlauben können, denn ein Anruf bei Feuerwehr oder Polizei darf nicht unterbrochen werden. Dem Wunsch nach sicheren Kommunikationslösungen begegnen die Schweizer mit einer eigenen IT-Infrastruktur für Communication as a Service -Lösungen und einem 7x24 Network Operation Center. Am Hauptstandort in Lupfig verfügt Axpo über ein eigenes Hochleistungs-Glasfasernetz mit autonomer Stromversorgung und gewährleistet so zuverlässige und hochverfügbare Datenverbindungen. Über die gesamte Schweiz verteilt ist Axpo als Carrier in diversen Data Centern präsent und verfügt über ein flächendeckendes Netz von Zugangspunkten. Als das Headquarter erweitert wurde, realisierte Axpo zusätzlich zum bestehenden Rechenzentrum ein eigenes neues Rechenzentrum mit 55 19“- TS IT Racks von Rittal. Dieses neue Rechenzentrum wird in das alte gespiegelt. So ist die IT-Infrastruktur redundant ausgelegt. Gleichzeitig bietet der Neubau noch ausreichend Kapazität für Wachstum – ein weiterer Vorteil für Kunden, die dadurch auch für die Zukunft planen können. An dem System von Rittal schätzt man besonders die Modularität der TS-IT-Racks sowie der verschiedenen Stromschienen und der Kühlung.

Die Kühlung des Rechenzentrums erfolgt mittels der Rittal Kühllösung Liquid Cooling Package (LCP). Diese Rack-Klimatisierung wird seitlich am IT-Rack montiert. Der Einsatz zwischen zwei Racks ist ebenfalls möglich, sodass sich zwei IT-Schränke mit nur einem Klimagerät kühlen lassen. Hierfür nutzt das System Kaltwasser als Kühlmedium und kann Wärmelasten von bis zu 55 kW pro Rack bewältigen. Es basiert auf einem Luft-/Wasser-Wärmetauscher, der das kalte Wasser verwendet, um die erwärmte Luft des IT-Racks zu kühlen. Sollwert ist jeweils die Server-Zulufttemperatur, die vom Kunden frei eingestellt werden kann. Die Kühlleistung beträgt bis zu 55 kW auf einer Grundfläche von nur 0,36 m², sodass die vorhandene Rechenzentrumsfläche bestmöglich genutzt wird. Durch hohe Wasservorlauftemperaturen wird der Anteil der indirekten freien Kühlung gesteigert, was gleichzeitig Betriebskosten reduziert.

Das Erfolgsrezept heißt gute Planung

Für den erfolgreichen Bau eines Rechenzentrums, das auch über Jahre hinweg und zukunftssicher den hohen und wechselnden Anforderungen anspruchsvoller Kunden gerecht wird, ist eine gute Planung in enger Abstimmung mit den Technologiepartnern unumgänglich. Gemeinsam mit Rittal hat Axpo früh die verschiedenen Varianten mit den Vor- und Nachteilen oder Optimierungsmöglichkeiten begutachtet. Axpo-COO Marcel Aumer würde dieses Vorgehen jederzeit empfehlen: „Man muss stets am Puls bleiben und vor Ort sein, um rechtzeitig eingreifen und unangenehme Überraschungen vermeiden zu können.“ Mit einem erfahrenen Partner wie Rittal werden Rechenzentrumsprojekte so zum garantierten Erfolg.