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Provinz Südholland öffnet Wasserwege mit IT-Infrastruktur von Rittal

Die Restwärme des Datenzentrums wird zum Heizen des Bedienungszentrums verwendet. Das bringt eine beachtliche jährliche Energie- und CO2-Energieersparnis.

Die Provinz Südholland verwaltet und sichert 78 Brücken und Schleusen des südholländischen Wasserverkehrsnetzes. Für die Steuerung der Wasserbauwerke, zum Beispiel das Öffnen und Schließen der Brücken und Schleusen für die Durchfahrt von Schiffen, entwickelte die Provinz Südholland eine Standardlösung, bei der unter anderem Rittal Produkte eingesetzt werden. Dank eines integrierten Ansatzes und der konsistenten Nutzung von Systemprodukten kann der Wartungspartner EPC Groep ein sicheres, zuverlässiges und dauerhaftes Funktionieren zu niedrigen Wartungskosten gewährleisten.

"In Zusammenarbeit mit Rittal wurde ein Kühlsystem entworfen, das direkt an eine Wärme-Kälte-Anlage angeschlossen ist." Tino van As, Projektleiter der Infrastrukturverwaltungsbehörde der Provinz Südholland

Fernsteuerung der Brücken und Schleusen

Im Jahr 2006 entschloss sich die Provinz Südholland, ihre Brücken und Schleusen fernzusteuern und so eine reibungslose Durchfahrt der Schiffe auf den Flüssen zu gewährleisten. Seitdem wurden die Wasserbauwerke schrittweise über ein eigenes Glasfasernetzwerk erschlossen. Die elektronische Steuerung und Fernüberwachung aller angebundenen Brücken und Schleusen erfolgt über fünf Kontrollzentren nach einem standardisierten Steuerungs-, Sicherheits- und Wartungskonzept. Eines der Kontrollzentren befindet sich im futuristisch anmutenden Steekterpoort-Gebäude neben der historischen Hebebrücke Gouwsluis in Alphen aan den Rijn. Von hier aus werden 24 bewegliche Brücken in der Provinz Südholland gesteuert. Das durchdachte Konzept sorgt trotz kosteneffizienter Wartung für höchste Verfügbarkeit und Sicherheit der Steuerungstechnik und ermöglicht einen guten Verkehrsfluss auf den Wasserwegen.

Optimierte Sicherheit und minimierte Wartungskosten dank Standardkomponenten

Das Konzept der Provinz Südholland sieht ausschließlich den Einsatz von Standardkomponenten vor – angefangen bei den Kameras und den Sensoren über die Rittal TS IT Racks bis hin zu den LCP-Kühleinheiten, die jeweils in den fünf Kontrollzentren untergebracht sind. Das erleichtert die Arbeit der Wartungspartner und minimiert die Ausfall- und Wartungskosten. In diesem Zusammenhang wurde auch ein Servicevertrag mit Rittal geschlossen, der beinhaltet, dass die Rittal Serviceorganisation für den rechtzeitigen Austausch störungsempfindlicher Komponenten sorgt.

Langlebigkeit und Mehrfachnutzen der Kühlung im Fokus

Bei der Auswahl des in den Kontrollzentren verbauten Kühlsystems für die ICT-Geräte stand neben der Langlebigkeit auch der Mehrfachnutzen im Vordergrund. Tino van As, Projektleiter der Infrastrukturverwaltungsbehörde der Provinz Südholland sagt: „2012 hatte Rittal die Rackbasierte LCP Kühlung gerade auf den Markt gebracht. Wir erkannten schnell die Vorteile dieser energiesparenden Kühlung auf IT-Rackniveau, aber wir wollten mehr – wir suchten nach Möglichkeiten, dieses Kühlsystem noch dauerhafter zu machen.“ In Zusammenarbeit mit Rittal wurde dann eine Lösung, die aus einer Verbindung mit einer thermischen Anlage bestand, entwickelt. Die Restwärme des Datenzentrums wird zum Heizen des Bedienungszentrums verwendet. Das bringt eine beachtliche jährliche Energie- und CO2-Energieersparnis.”