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WEMAG AG: Ausfallsicherer Ökostrom

Regionale Verbundenheit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit bestimmen das Handeln der WEMAG aus Schwerin. So liefert der Energieversorger unter der Marke wemio Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen an alle Haushalte sowie an Sondervertragskunden aus allen Gewerbebranchen und der Landwirtschaft. Seit 2011 werden auch klimafreundliche Gasprodukte angeboten.

„Rittal hat den Projektzeitplan in allen Punkten eingehalten und alle Teilabnahmen erfolgten ohne Beanstandungen. Wir werden Rittal auch bei weiteren Projekten favorisieren.“
Thomas Petzold, technischer Vorstand, WEMAG

Das bisherige Rechenzentrum des Energieversorgers konnte die steigenden Anforderungen an Kapazität, Ausfallsicherheit und Verfügbarkeit in den gegebenen Räumlichkeiten nicht mehr erfüllen. Bei der Suche nach IT-Infrastruktur für zwei neue Rechenzentren spielten eine hohe Verfügbarkeit, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit eine übergeordnete Rolle. Den Zuschlag für die Errichtung der beiden Rechenzentren erhielt Rittal als Generalunternehmer.

Alles aus einer Hand

Das Rittal Konzept überzeugte, auch in Kombination mit dem Preis, erklärt Jens Sperling, Gruppenleiter DV-Betrieb. Der angegebene Zeitraum für die Fertigstellung war für die WEMAG ebenfalls entscheidend, denn der Bau der zwei Rechenzentren musste schnell realisiert werden. „Wir wollten eine Lösung aus einer Hand. Wir sind Stromversorger und keine Rechenzentrumsbauer. Ein Komplettangebot bedeutet für uns mehr Planungssicherheit und weniger Schnittstellen zu anderen Herstellern.“

Energieeffiziente Kühlung

Das Rechenzentrum erreicht den angestrebten niedrigen PUE Wert von etwa 1,5 nicht zuletzt durch die indirekte Kühlung mit Außenluft. Bis fünf Grad Celsius Außentemperatur erfolgt die Klimatisierung ausschließlich mittels freier Kühlung. Zwischen fünf und 18 Grad Celsius wird anteilig die Kompressor Kühlung der Kältemaschinen zugeführt. Erst ab Temperaturen oberhalb von 18 Grad Celsius muss das Rechenzentrum ausschließlich im direkten Kühlbetrieb betrieben werden. Durch die konsequente Umsetzung dieses Kühlprinzips und den Einsatz energieeffizienter, aufeinander abgestimmter Geräte lassen sich enorme Einsparungen erzielen.

Blackout undenkbar

Das IT-Equipment im Rechenzentrum wird ausschließlich über zwei redundante USV-Anlagen und eine getrennte Stromversorgung gespeist. Bei einem kompletten Stromausfall springt automatisch eine Netzersatzanlage (NEA) mit einem Dieselaggregat innerhalb weniger Sekunden an und garantiert eine unterbrechungsfreie Stromversorgung. Der Dieselvorrat ist so dimensioniert, dass der Rechenzentrumsbetrieb und somit auch die Stromversorgung der Bürger über mehrere Tage autark sichergestellt ist.