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Philip Morris: Produktion im Sparmodus durch effiziente Kühlgeräte

Pro Minute laufen bis zu 20.000 Zigaretten und 1.000 Packungen durch die Hochgeschwindigkeitsanlagen bei der Philip Morris Manufacturing GmbH in Berlin. Trotz des permanenten Produktionsbetriebs – 24 Stunden täglich an sieben Tagen die Woche – arbeitet das Tabakunternehmen äußerst energieeffizient. Erhebliche Energie- und Kosteneinsparungen verspricht sich das Unternehmen zukünftig auch durch den Einsatz einer neuen Kühlgerätetechnik für die Schaltschrank-Klimatisierung von Rittal.

„Mit den neuen Blue e+ Kühlgeräten spart Philip Morris insgesamt 55.000 Euro an
Energiekosten pro Jahr ein.“

Christian Lefherz, Supervisor für Elektrosupport und Maintenance bei Philip Morris in Berlin

Berliner Werk testet Blue e+ Kühlgeräte: Einsparung von 79 Prozent

Bis Ende 2015 soll der Energieverbrauch in der Fertigung des Berliner Werkes gegenüber 2010 um 20 Prozent reduziert werden. Ein Ansatzpunkt zur Ausschöpfung aller Effizienzpotenziale ist die Schaltschrank-Klimatisierung. So prüft Philip Morris seit Januar 2015, inwieweit sich der Austausch von Schaltschrank-Kühlgeräten durch neueste Technik wirklich lohnt.

An zwei identisch ausgelasteten Verpackungslinien fährt das Unternehmen einen Vergleichstest zwischen den neuen Blue e+ Kühlgeräten von Rittal mit einer Kälteleistung von 1,5 kW und einem Wettbewerbs-Kühlgerät mit 1,1 kW.

Das Zwischenergebnis nach drei Monaten: Verbrauchte das bereits im Betrieb befindliche Kühlgerät in dem zurückgelegten Zeitraum 171 kWh, konnte das neue Blue e+ Kühlgerät von Rittal mit einem Verbrauch von 34,7 kWh eine Einsparung von 79 Prozent aufweisen.

Hybrid-Technik macht den Effizienz-Unterschied

Der Grund für die hohe Energieeffizienz der neuen Kühlgeräte-Generation Blue e+ von Rittal ist ein erstmals eingesetztes, patentiertes Hybridverfahren. Dieses arbeitet mit einer Kombination aus einem klassischen Kompressor-Kühlgerät und einer Heat Pipe. Da weder ein Kompressor noch eine Pumpe notwendig sind, beschränkt sich der Energieverbrauch auf die Lüfter.

Berechnungen zufolge lassen sich durch den Austausch der 140 bereits im Betrieb befindlichen Kühlgeräte in der Zigarettenherstellung und -verpackung bei der Philip Morris Manufacturing GmbH enorme Kosten einsparen – insgesamt 55.000 Euro an Energiekosten pro Jahr. Das Unternehmen geht von einem Return on Invest (ROI) von 16 Monaten aus.

Hohe Verfügbarkeit gewährleisten

Produktionsgeschwindigkeiten im Hochgeschwindigkeitsbereich machen in der Zigaretten-produktion eine erhöhte Verfügbarkeit der Anlagen zwingend notwendig. So muss im Servicefall ein Geräteaustausch schnell erfolgen – auch dann, wenn Kühlgeräte höherer Leistungsklassen installiert werden müssen. Bei den neuen Rittal Kühlgeräten können die Ausschnitte in der Seitenwand oder der Tür des Schaltschranks für alle Geräte gleich bleiben – und das egal für welche Montagevariante, ob Einbau, Teileinbau oder Anbau. Dadurch muss an der Anlage keine aufwändige Anpassung vorgenommen werden, wenn beispielsweise ein Kühlgerät mit einer größeren Kühlleistung notwendig ist. Auch dies sind für Philip Morris deutliche wirtschaftliche Vorteile.