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Schaper Steuerungstechnik GmbH: VX25 in der Praxis

Beim Rittal Schaltschrank VX25 ist alles auf eine solche Effizienzsteigerung ausgerichtet.

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Kabelabfangschienen in genau der richtigen Höhe in den Schaltschrank einbauen – das hört sich nach einer einfachen Aufgabe an. Und doch kam es in der Vergangenheit immer wieder vor, dass die Schienen bei zwei nebeneinander stehenden Schaltschränken um eine Rasterlochung versetzt waren. Die dadurch notwendigen Nacharbeiten können sich die Mitarbeiter in der Werkstatt der Schaper Steuerungstechnik GmbH in Herford ab sofort sparen. Ein kleines, geradezu unauffälliges Detail beim neuen Schaltschranksystem VX25 sorgt hier für Abhilfe: Mit der Zähllochung an den neuen Rahmenprofilen kann die Montageposition exakt definiert werden.

Schaltanlagen termingerecht zu fertigen und geforderte Liefertermine einzuhalten, gehört zu den großen Herausforderungen für den mittelständische Schaltanlagenbauer. Um trotz des hohen Zeitdruck die Anlagen optimal realisieren zu können, kommt es auch auf die optimalen Komponenten und Systeme an. Die Techniker des Schaltanlagenbauers waren deswegen gespannt, als sie in den ersten Projekte das neue Schaltschranksystem VX25 von Rittal eingesetzt haben. Es sind große Schaltanlagen mit 30 bis 40 Metern Länge, in denen sich der neue Schaltschrank in seinem ersten Praxistest bewähren musste.

„Der VX25 ermöglicht in vielen Fällen eine Zeiteinsparung, die uns bei dem großen Zeitdruck hilft.“ Nils Mentrup, Technischer Leiter, Schaper Steuerungstechnik

Geringere Teilevielfalt

Beim Rittal Schaltschrank VX25 ist alles auf eine solche Effizienzsteigerung ausgerichtet – und das macht sich in der Praxis bei Schaper schnell bemerkbar. Die geringere Anzahl bei den Ausbauteilen ist zum Beispiel ein wichtiger Vorteil, der sich direkt in einer Vereinfachung bei der Lagerhaltung bemerkbar macht. Das spüren die Miarbeiter sowohl im Zentrallager als auch in den Teilelagern für die einzelnen Projekte direkt an den Arbeitsplätzen. Da es weniger verschiedene Teile gibt, sind auch Verwechslungen seltener. Weniger ist auch bei den kleinsten Komponenten oft mehr: Alle Schrauben im neuen System haben die Größe Torx30; der Monteur hat dadurch automatisch immer den richtigen Akkuschrauber zur Hand. „Früher hatten wir immer zwei Akkuschrauber bei der Montage, die mit den passenden Schrauber-Bits bestückt waren – jetzt brauchen wir nur noch einen“, sagt Nils Mentrup, Technischer Leiter bei Schaper.

Schnellere Montage

Der VX25 bietet auch in der Montage viele Vereinfachungen, die zu einem Zeitgewinn führen. So lassen sich die Türen des Schaltschranks einfach aushängen. Das Aushebeln der Scharnierstifte, das früher notwendig war, kann bei dem neuen System entfallen. Bei Schaper werden die Türen prinzipiell immer ausgehängt, bevor mit der Montage und Verdrahtung begonnen wird. Gerade wenn Leitungen von einem Schaltschrank zum nächsten verdrahtet werden müssen, erleichtert das die Arbeit. „Die Einsparung bei Demontage und Montage kann bis zu einer Minute und mehr pro Schaltschranktür betragen“, beziffert Mentrup die Zeitersparnis. Bei großen Anlagen summiert sich dies schnell zu Stunden. Auch das überall am Schaltschrank verwirklichte Konzept der Ein-Mann-Montage trägt zur schnelleren Montage bei. Ein Mitarbeiter kann etwa eine Rückwand ohne Unterstützung durch einen Kollegen montieren. Er hängt sie einfach oben ein, und die Rückwand bleibt sicher in Position, bis er die Schrauben angezogen hat. Auch wenn es nur ein paar Handgriffe sind – der Kollege kann in der gleichen Zeit andere Tätigkeiten ausführen.