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Vidal: Steuerungs- und Schaltanlagenbau auf Effizienz getrimmt

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Ein Perforex Bearbeitungszentrum von Rittal Automation Systems sorgt in der Fertigung sowohl für kürzere Durchlaufzeiten als auch für verbesserte Qualität im Vergleich mit der manuellen Fertigung.

Flexibilität und schnelle Fertigung sind zwei der Hauptanforderungen, die heute an den Steuerungs- und Schaltanlagenbau gestellt werden. Diesen Herausforderungen hat sich auch das spanische Unternehmen Vidal Automatización y Control gestellt und nach Möglichkeiten gesucht, die Prozesse entlang der Wertschöpfungskette effizienter zu gestalten. Mit den Unternehmen und Produkten der Friedhelm Loh Group hat Vidal das „Dream Team“ gefunden. Der Steuerungs- und Schaltanlagenbauer hat drei Bereiche für Optimierungen identifiziert. Die Engineering-Abteilung setzt auf Eplan Electric P8 und Pro Panel. Hochwertige Gehäuse und Schaltschränke von Rittal erfüllen die hohen Qualitätsansprüche der Kunden. Und ein Perforex Bearbeitungszentrum von Rittal Automation Systems sorgt in der Fertigung sowohl für kürzere Durchlaufzeiten als auch für verbesserte Qualität im Vergleich mit der manuellen Fertigung.

„Die Automatisierung der Prozesse und die hohe Qualität der Produktion ermöglichen es uns, die Steuerungs- und Schaltanlagen nach Kundenbedürfnissen herzustellen und gleichzeitig unsere Prozesse zu standardisieren.“Javier Vidal, Geschäftsführer, Vidal AC

Engineering optimal integriert

Das Engineering bei Vidal wird mit Eplan P8 durchgeführt. Nach der Elektroplanung werden alle Anlagen in Pro Panel dreidimensional entworfen. Der so entstehende virtuelle Prototyp ist die Basis für alle weiteren Prozesse innerhalb des Unternehmens. „So wird etwa das für das Projekt verwendete Material automatisch an unser ERP-System gesendet, womit die Materialverwaltung vollautomatisch erfolgt“, erklärt José Miguel Belda, Einkaufsleiter von Vidal: „Das verkürzt die Zeit, die wir für den Einkauf benötigen.“ In der 3D-Aufbauplanung zeigen sich auch eventuelle Schwierigkeiten, die später in der Fertigung auftreten könnten. Wenn etwa eine Komponente auf der Montageplatte mit der Tür des Schaltschranks kollidieren würde, kann das schon in dieser frühen Phase erkannt werden. Die Korrektur erfolgt so schon direkt in der Planung und nicht erst in der Werkstatt, was wiederum die Herstellungszeiten wesentlich verkürzt. Vidal kann dadurch die Anlagen schneller an den Kunden ausliefern.

Der Steuerungs- und Schaltanlagenbauer sieht auch die Produkte als Teil der integrierten Lösung, die zur Qualität der fertigen Anlage wesentlich beitragen. Bei Gehäusen, Schaltschränken, Stromverteilungskomponenten und Klimatisierungslösungen setzt das Unternehmen deswegen auf Produkte von Rittal. „Wir verwenden die Konfiguratoren auch zur Wärmeberechnung und Gehäuseauswahl während der Planung. Mit Hilfe der technischen Daten, die von der Rittal Website heruntergeladen werden können, ist die Produktauswahl noch einfacher", sagt Fernando Romero, technischer Direktor von Vidal.

Automatisierung in der Werkstatt

Um die Effizienz auch in der Werkstatt zu erhöhen, hat Vidal in ein CNC-Bearbeitungszentrum vom Typ Perforex BC von Rittal Automation Systems investiert. Dieses ermöglicht die rationelle Automatisierung bei der Herstellung von Verteilerschränken aus Stahl, Edelstahl, Aluminium, Kupfer und Kunststoff. Gleichzeitig erhöht sich auch noch die Qualität der bearbeiteten Gehäuse, da die Perforex sehr präzise Ausschnitte, Bohrungen und Gewinde fertigt. Die Daten zur Ansteuerung des Bearbeitungszentrums kommen direkt aus der 3D-Aufbauplanung in Eplan Pro Panel. Die Bearbeitung kann dadurch in der Werkstatt sofort starten – das aufwändige Platzieren und Ausmessen von Komponenten auf der Montageplatte entfällt dadurch. „Die Perforex ist genau das, was wir gesucht haben“, meint Javier Vidal, Geschäftsführer von Vidal AC. Für den Steuerungs- und Schaltanlagenbauer ist die gesamte Umstellung ein weiterer Schritt auf dem Weg in Richtung Industrie 4.0. Mit dem effizienten Engineering, der Automatisierung in der Produktion und der Optimierung der Prozesse lassen sich die bisher notwendigen Herstellungszeiten um bis zu zwei Drittel verringern.